Guebi on the road England, Irland, Schottland tag:travellerspoint.com,2007-01-15:/blog/?domain=guebi 2007-09-07T18:52:34Z Guebi img/travel-blog-feed.png Liverpool tag:travellerspoint.com,2007-09-07:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=32&entryid=78137 2007-09-07T18:52:34Z 2007-09-07T18:52:34Z Unterdessen bin ich zurueck in Liverpool, von wo aus ich morgen zurueck in die Schweiz fliege. Ich freue mich sehr, wieder nach hause zu kommen :-) Jetzt laeuft gerade meine Zeit ab. ... Unterdessen bin ich zurueck in Liverpool, von wo aus ich morgen zurueck in die Schweiz fliege. Ich freue mich sehr, wieder nach hause zu kommen :-)

Jetzt laeuft gerade meine Zeit ab.

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York tag:travellerspoint.com,2007-09-07:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=31&entryid=78136 2007-09-07T18:51:21Z 2007-09-07T18:51:21Z 3.September Mit dem Bus bin ich in mit einer guten Stunde Verspaetung ziemlich erschoepft in York angekommen und habe mich in der Jugi eingenistet. Ich habe mir im nahe gelegenen Laden eine Nudelsuppe gekauft und nachdem ich sie aufgeschluerft hatte bin ich auch ziemlich direkt ins Bett. 4.September Frisch und munter bin ich frueh aufgestanden und runter zum Fruehstueck. Als Einstieg in die Neue Stadt habe ich eine Stadtrundfahrt und eine Bootsfahrt durch York gemacht. Danach bin ich etwas auf den Stadtmauern spazi ... 3.September
Mit dem Bus bin ich in mit einer guten Stunde Verspaetung ziemlich erschoepft in York angekommen und habe mich in der Jugi eingenistet. Ich habe mir im nahe gelegenen Laden eine Nudelsuppe gekauft und nachdem ich sie aufgeschluerft hatte bin ich auch ziemlich direkt ins Bett.

4.September
Frisch und munter bin ich frueh aufgestanden und runter zum Fruehstueck. Als Einstieg in die Neue Stadt habe ich eine Stadtrundfahrt und eine Bootsfahrt durch York gemacht. Danach bin ich etwas auf den Stadtmauern spaziert und habe den Clifford's Tower besucht (das ist das letzte Ueberbleibsel einer Burg, die dort mal gestanden hat). In der Hoehe des Turms war mir aber sehr unwohl und ich bin nicht lange geblieben ;-). Weiter gings ins sehr eindrueckliche York Castle Museum, wo unter anderem eine ganze Stadt aus dem 19.Jhd nachgebaut ist, durch welche man hindurchspazieren kann. Nach dieser grossen Portion Sightseeing war ich erschoepft und ging zurueck in die Jugi.

5.September
Als Einstieg in den Tag bin ich ins Jorvik Viking Centre gegangen, wo die Ergebnisse einer riesigen Ausgrabung praesentiert werden. In York haben frueher mal ganz viele Vikinger gewohnt und dank dem feuchten Boden hat es hier viele faszinierende Ueberreste dieser Zivilisation. Weiter gings in die beruehmte York Minster, der groessten gothischen Kathedrale Grossbritanniens und ins National Railway Museum - dem groessten Eisenbahnmuseum der Welt. Am Abend habe ich mit zwei Australiern geplaudert bis spaet in die Nacht.

6.September
Mit Amy - einer der beiden Australiern - bin ich mit dem Zug nach Knaresborough, wo wir Mother Shipton's Cave besucht haben. Mother Shipton soll dort zur Welt gekommen sein und es gab einiges uebersinnliches zu sehen (Quelle, die Dinge versteinert, einen Wunschbrunnen und viiiele Geschichten). Wir hatten viel Spass und am Abend sind wir noch zusammen ins Kino, "knocked up" schauen gegangen. War ganz witzig.

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Durham tag:travellerspoint.com,2007-09-07:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=30&entryid=78133 2007-09-07T18:40:29Z 2007-09-07T18:40:29Z Nach einer Erholungspause in Edinburgh bin ich mit dem Bus weiter nach Durham. Der Bus war total schmutzig und hat nach Rauch gestunken. Mir war nicht wohl und uebel... Aber irgendwie habe ichs dann doch geschafft... In Durham selbst bin ich in einer Studentenunterkunft gewesen, wo normalerweise Studenten leben - im Sommer verdienen die Universitaeten etwas Geld damit, dass sie die Zimmer als B&B's vermieten. War aber nicht viel teurer als eine Jugi und es war auch ganz schoen wieder ... Nach einer Erholungspause in Edinburgh bin ich mit dem Bus weiter nach Durham. Der Bus war total schmutzig und hat nach Rauch gestunken. Mir war nicht wohl und uebel... Aber irgendwie habe ichs dann doch geschafft... In Durham selbst bin ich in einer Studentenunterkunft gewesen, wo normalerweise Studenten leben - im Sommer verdienen die Universitaeten etwas Geld damit, dass sie die Zimmer als B&B's vermieten. War aber nicht viel teurer als eine Jugi und es war auch ganz schoen wieder mal etwas Privatsphaere zu haben.
Dann habe ich die eindrueckliche Kathedrale besucht (und das heisst viel, wenn mich nach all den Kathedralen noch eine beeindruckt :-)). Die Burg war geschlossen, da gerade eine Hochzeit darin stattfand. Also bin ich noch ein Bischen durch das Prince Bishops Shopping Centre geschlendert und habe mir eine rote Haartoenung gekauft (also nicht erschrecken, ich sehe jetzt aus wie eine Vikingerin :-)))

Am naechsten Morgen habe ich nach ueppigem Fruehstueck doch noch die Burg besucht (die als Universitaet umfunktioniert worden ist). Ich habe mich waehrend der Fuehrung nicht gewagt zu fragen, wie teuer ein Semester an dieser Uni ist, aber ich bin sicher, dass es nur fuer gehobene Familien eine Option ist. War aber eindruecklich, mal hinter die Kulisse einer solchen Universitaetzu sehen.

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Isle of Skye & the Highlands tag:travellerspoint.com,2007-09-01:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=29&entryid=77441 2007-09-01T16:40:45Z 2007-09-01T11:05:31Z Auf unserer Tour waren wir nur zu sechst. Zwei Chinesinnen (Mutter und Tochter), die kaum jemals etwas sagten, Sean aus Virginia USA und Sue aus Australien, Ich und unser huebscher Fahrer und Reisefuehrer Rab :-). Wir haben absolut viel gesehen und erlebt. Hier nur ein kurzer zusammenschnitt: Tag Eins (27.August) [list] [*]Unser erster Tag hat uns durch die Birnam Woods (MacBeth laesst gruessen) nach Dunkeld gebracht, wo eir eine Kathedrale aus dem 13.Jahrhundert besucht haben. (Link ... Auf unserer Tour waren wir nur zu sechst. Zwei Chinesinnen (Mutter und Tochter), die kaum jemals etwas sagten, Sean aus Virginia USA und Sue aus Australien, Ich und unser huebscher Fahrer und Reisefuehrer Rab :-). Wir haben absolut viel gesehen und erlebt. Hier nur ein kurzer zusammenschnitt:

Tag Eins (27.August)

  • Unser erster Tag hat uns durch die Birnam Woods (MacBeth laesst gruessen) nach Dunkeld gebracht, wo eir eine Kathedrale aus dem 13.Jahrhundert besucht haben. (Link).
  • Naechster Stopp war Queen's View, scheinbar einer der schoensten Aussichten in Schottland mit Sicht auf Seen und Berge. Es war auch tatsaechlich eine eindrueckliche Aussicht. (Bild)
  • Am Schlachtfeld von Killiecrankie und dem Blair Castle vorbei zu den Steinzeitlichen Graebern Balhuaran of Clara, dann aufs Culloden Battlefield, wo 1746 die letzte Schlacht auf britischem Boden gefochten wurde. Die Jakobiten unterlagen hier unter Bonnie Prince Charles den englischen Regierungstruppen in einem blutigen Gemetzel, was gleichzeitig dem Aufstand der Jakobiten ein Ende bereitete. Eine Immens wichtige Schlacht in der Geschichte Grossbritanniens (und wie Rab argumentierte gar in der ganzen Weltgeschichte).
  • Wieder mal in Inverness angekommen bin ich (zu meiner Ueberraschung) nicht in einer Jugendherberge untergebracht worden, sondern in einem Bed&Breakfast. Auch Sean, der eigentlich genau wie ich Jugi-Unterkuenfte gebucht hatte, war ziemlich erstaunt. Trotzdem sind Sean, Sue und ich gemeinsam zu den Isles of Ness spaziert und dann in ein Pub mit Livemusik zum Znacht und zum Schottischen Ale.
  • Zurueck im B&B hatte ich zwei Zimmer fuer mich alleine, mit eigenem Bad und Fernseher, Schreibtisch, Kleiderschrank, Kaffee- und Teebar und DREI Betten. Na ja, am Tag darauf, als ich die Rechnung dafuer bezahlen musste, wurde mir so einiges klar. Ich habe fuer den Luxus £45 bezahlt (wohl gut 110Fr.) - das haette mir mindestens 3 Naechte in einer Jugi bezahlt. Sean und ich waren ziemlich sauer, wohlwissend dass es in Inverness mindestens 3 Jugendherbergen gehabt haette.

Tag Zwei (28.August)

  • Erster Stopp am zweiten Tag war Beauly mit seiner Abtei-Ruine. Danach ging es weiter zur Glen Ord Distillery, einer weiteren (aber guten!) Whiskydestillerie.
  • Nach einem Schluck Whisky hat uns Rab zur Clootie Well gebracht. Das ist ein uralter Schottischer Pilgerort mit einer Quelle, die heilende Kraefte haben soll. Verwundete Krieger gingen frueher hier hin und haben ihre Wunden mit dem Wasser gereinigt. Als Gegenleistung hat man ein Stueck Stoff (meistens das Stueck, mit welchem man seine Wunden gereinigt hat) an einen Baum oder Ast gehaengt. Der Stoff blieb dort zum verrotten und sollte so quasi der Natur zurueck gegeben werden. Bis heute ist dieser Ort mit einer gewissen Magie verhaftet und Menschen kommen dort hin, um ein Stueck Stoff oder Kleidung dort zu lassen damit ein Wunsch in erfuellung geht. Demzufolge ist der Anblick des Ortes auch ziemlich ungewohnt. Ueberall haengen Kleidungsstuecke von den Baeumen und wenn man den Hintergrund des Ortes nicht kennen wuerde waere es wohl ziemlich Angsteinfloessend!
  • Ueber den Pass Bealach na Ba (uebersetzt: Der Pfad des Viehs) und Plockton sind wir bei der Bruecke zur Isle of Skye im Oertchen Kyle of Lochalsh angelangt, wo wir einen ersten Blick auf Skye werfen konnten.
  • Auf der anderen Seite der Bruecke, in Kyleakin haben wir dann unsere Jugi bezogen. Dieses mal war es auch wirklich eine Jugi und hat einiges weniger gekostet... Sean und Ich haben in unserem Zimmer (das mit TV und Videorekorder ausgestattet war) gepicknickt und Lord of the Flies (aus den 60er Jahren) geschaut und sind dann ins benachbarte Pub zum obligaten Ale und Whisky.

Tag Drei (29.August)

  • An unserem dritten Tag sind wir dann endgueltig nach Skye gefahren. Das Wetter war noch einigermassen klar und Rab hat ein bischen Druck gemacht, weil er uns die Sehenswuerdigkeiten zeigen wollte, bevor der Nebel alles verdeckt. Isle of Skye heisst naemlich scheinbar uebersetzt "The misty island", also die neblige Insel.
  • Erster Stopp war ein kleiner Wasserfall mit Blick auf den Old Man of Storr, einer sehr bekannten Felsformation (Bild), die natuerlich - wie fast alles - mit einer Legende behaftet ist, welche uns Rab erzaehlt hat. Verrate ich aber nicht! :-)
  • Weiter gings zu den Kilt Cliffs, die (wie der Name schon sagt) ein bischen aussehen wie ein schottischer Kilt. Die Klippen waren sehr eindruecklich.
  • Beim Friedhof und Museum in Kilmuir angekommen hat die Insel dann ihrem Namen auch alle Ehre gemacht und es war alles in mehr oder weniger dickem Nebel eingehuellt. Dank den kompetenten Hintergruenden und Geschichten von Rab's Seite waren die ganzen Orte aber trotzdem faszinierend. Er ist selber in den Highlands aufgewachsen und hat alle die Geschichten von klein auf gekannt.
  • Im Hauptort der Insel, in Portree haben wir unsere Mittagspause eingelegt und sind dann zurueck Richtung Festland gereist, vorbei am spukenden Duntlum Castle und dem Hafen Uig, von wo man auf die aeusseren Hebriden reisen kann.
  • Beim Eilean Donan Castle, der scheinbar meist fotografierten Burg Schottlands - die gleichzeitig Drehort des Filmes "Highlander" war, haben wir unseren naechsten Stopp eingelegt. (Bild)
  • Letzter Stopp war dann Loch Garry, welches auch bekannt ist unter dem Namen "Loch of Scotland". Das ganz einfach, weil der See fast exakt die Form von Schottland hat. Man koennte meinen, er waere so konstruiert worden. Wir haben See und Karte abgeglichen und gestaunt. Dann sind wir weiter nach Fort Augustus am suedlichen Ende des Loch Ness, wo wir die naechsten 2 Naechte in einer supper Jugendherberge verbracht haben. Abends natuerlich die obligate Bier und Whisky-Tour mit Sean und dann erschoepft in die Federn.

Tag Vier (30.August)

  • Am Morgen haben wir uns zum Bootstrip auf dem Loch Ness getroffen. Der Typ auf dem Boot war absolut von der Existenz von 18 Geschoepfen, welche quais Ueberreste der Dinosaurier sind, ueberzeugt. Also nicht EIN Loch Ness MONSTER, sondern 18 unbekannte Tiere, welche im riesigen See leben. Auf dem Boot waren absolute high tech geraete, auf welchem man die Form des Lochs und die herumschwimmenden Fische beobachten konnte. Der Typ hat uns Ultraschall-Bilder (oder sonst eine Technologie) gezeigt, auf welchen tatsaechlich riesige Tiere (ca 9-12 Meter Lang) zu erkennen sind. Zudem hat er uns eine Foto gezeigt, die er scheinbar selbst gemacht hat, welche ein Panzerartiges Tier zeigt, das sich wie ein Delphin aus dem Wasser woelbt. Man sieht zwar nicht wirklich viel darauf und ich war aeusserst skeptisch, weil man heute mit Photoshop fast alles hinkriegt. Aber die Aufzeichnungen der Geraete waren sehr eindruecklich und irgendetwas koennte tatsaechlich dort unten herumschwimmen...
  • Nach dem Bootstrip sind wir dem Loch Ness noerdlich gefolgt zum Urquhart Castle. Da aber niemand den horrenden Eintrittspreis bezahlen wollte (und ich ja sowieso schon mit einer Tour dort gewesen bin) wurde das aber nur ein kurzer Foto-Stopp und wir sind weiter in die "Wildnis" des Glen Affric National Parks. Dort haben wir eine kurze Wanderung zu den Plodda Falls gemacht (Bild).

Tag Fuenf (31.August)

  • Auf der Rueckreise nach Edinburgh haben wir wieder diverse Legenden und historische Hintergruende zu hoeren bekommen, von irgendwelchen Clankriegen zu Rob Roy, Robert the Bruce, William Wallace, Bonnie Prince Clyde und dem absolut verschmaehten Edward Longshanks, dem wohl verhasstischen britischen Monarchen hier in Schottland. Ausserdem haben wir bei einem Aussichtspunkt Ben Nevis, dem hoechsten Berg Grossbritanniens (1344m) im Nebel verschwinden gesehen ... und ich habe natuerlich mit den 4600 Metern der Dufourspitze angegeben um allen die Bewunderung zu verderben :-)
  • Unterwegs nach Glenfinnan, wo das beruehmte Eisenbahnviadukt aus dem Harry Potter Film steht, haben wir die Dampfeisenbahn ueberholt, welche auf dieser absolut eindruecklichen Eisenbahnstrecke faehrt. Rab hat den "Hogwarts Express" zum Duell herausgefordert und wir sind im Wettrennen zum Viadukt gefahren, um ein Foto mit Bruecke UND Zug zu kriegen. Na ja... scheinbar ist er ein Bischen ZU schnell gefahren - jedenfalls mussten wir noch gut 5 Minuten warten bis der Zug dann auch da war :-). Die urspruengliche Attraktion in Glennfinnan ist aber ein Monument, das an die Ankunft von Bonnie Prince Clyde erinnert (was ja im Endeffekt den ganzen Aufstand der Jakobiten ausgeloest hat). Scheinbar wird diese historische Staette aber seit dem Harry Potter Boom etwas ignoriert :-). Scott und ich sind auf das Monument geklettert, das kriminell enge und steile Treppen hat. Oben hat es so stark gewindet dass es uns beiden nicht wirklich wohl war und der Besuch relativ kurz ausgefallen ist. Das war aber gut so, denn als wir zurueckgekommen sind haben alle auf uns gewartet und Rab hat schon ganz verzweifelt nach uns gesucht :-)
  • Im absolut IdyllischenTal Glen Coe hat 1692 das in den Highlands bekannteste und tragischste Massaker stattgefunden. Waehrend den jakobitischen Aufstaenden hat der Britische Koenig William of Orange den aufstaendischen Highland-Clans am Clan der MacDonald ein exempel statuieren wollen und er hat den Clan Campbell nach Glencoe geschickt, um die Mitglieder des Clans zu toeten. Die Campbells sind aber nicht hin und haben die MacDonalds in einer Schlacht bekaempft - wie es ja in den Highlands ziemlich ueblich war. Sie haben mitten im kalten Winter an die Tuer der MacDonalds geklopft und um Unterschlupf gebeten. Sie seien hier um die Steuern fuer den Koenig einzuziehen. Obwohl die Campbells bei den MacDonalds verhasst waren haben sie ihnen unterschlupf geboten - ganze 13 Tage sind die Campbells geblieben und haben das beste Essen und die besten Betten der MacDonalds benutzt, um sie dann mitten in der 14.Nacht zu ueberraschen und 38 Menschen im SChlaf zu toeten. Bis heute spucken deshalb Highlanders auf den Boden wenn sie den NAmen Campbell hoeren. Das war sehr kurz, aber hoffentlich verstaendlich :-)
  • Letzter Stopp war dann das Doune Castle, bekannt aus Monty Phyton's Holy Grail, bevor wir zurueck nach Edinburgh gekommen sind. Hier sitze ich jetzt und schreibe das grosse Abenteuer nieder :-) Jetzt muss ich aber Schluss machen, weil Sean ist unterwegs und wir gehen zusammen Mittag essen.

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Orkney tag:travellerspoint.com,2007-08-24:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=28&entryid=76748 2007-08-24T19:52:15Z 2007-08-24T19:48:23Z 23.August Als ich zum Fruehstueck in die Gemeinschaftskueche ging musste ich feststellen, dass mir eine(r) meiner netten Mitbewohner(innen) mein Nutella geklaut hat. Das ist echt ein ziemliches Problem. Die Leute klauen einfach das Essen der anderen und wenn man etwas speziell gutes hat, sollte man es nicht unbeaufsichtigt in der Kueche lassen... Ich sollte es ja langsam wissen... Na ja, so hats halt 'blutts' Toast zum Fruehstueck gegeben. Nachmittags um 14:30 ist dann mein Bus nach John O'Groats - dem Noerdlichsten Punkt ... 23.August
Als ich zum Fruehstueck in die Gemeinschaftskueche ging musste ich feststellen, dass mir eine(r) meiner netten Mitbewohner(innen) mein Nutella geklaut hat. Das ist echt ein ziemliches Problem. Die Leute klauen einfach das Essen der anderen und wenn man etwas speziell gutes hat, sollte man es nicht unbeaufsichtigt in der Kueche lassen... Ich sollte es ja langsam wissen... Na ja, so hats halt 'blutts' Toast zum Fruehstueck gegeben.
Nachmittags um 14:30 ist dann mein Bus nach John O'Groats - dem Noerdlichsten Punkt vom schottischen Festland - losgefahren. Das war aber noch nicht gut genug fuer mich, und ich habe noch die Faehre nach Romsay auf den Orkney Islands genommen. Das Meer war ziemlich ruhig und so war die gut 40-Minuetige ueberfahrt in der relativ kleinen Passagier-Faehre ganz ok. Am Hafen von Romsay hat auch schon ein Bus auf uns gewartet, der uns in die Hauptstadt Kirkwall gebracht hat. Auf der Faehre habe ich Sam aus San Francisco und einen aelteren Herrn aus Neuseeland kennen gelernt. Abends bin ich dann mit ihnen zum Znacht eingekehrt und sie haben mir erzaehlt, dass sie die einzigen zwei seien, die am naechsten Tag auf eine Tour durch Orkney teilnehmen wuerden. Ich habe beschlossen, mich der Tour anzuschliessen falls irgendwie noch moeglich, da ich noch nicht wirklich einen Plan hatte, was ich hier sehen wollte. Mit Sam bin ich dann noch in die naechste Bar zu einem schottischen Whisky und einem irischen Bayleys :-). Gentleman-like hat er mich sogar zur Jugi zurueckbegleitet und am naechsten Morgen dem Reisefuehrer angerufen um zu fragen, ob ich auch noch an der tour teilnehmen koenne.

24.August
Morgens frueh hat mich Sam angerufen um mir zu sagen, dass alles gut sei und ich mit ihnen mitfahren koenne. Um 9:30 haben sie mich direkt bei der Jugi abgeholt und schon ging es los. Es war echt cool nur zu Dritt mit einem eigenen Fuehrer, der hier in Orkney geboren und aufgewachsen ist. Er hatte jede Menge zu erzaehlen und hatte auf alle unsere Fragen eine kompetente Antwort. Unser erster Stopp war bei einem steinzeitlichen Grab "Maeshowe", das - vor allem dank den Runen von Wikingern, die im Grab Schuzt vor einem Unwetter gesucht haben - absolut faszinierend war. Uns wurde gesagt, dass dies die best erhaltene und wichtigste Runensammlung ausserhalb Norwegens sei und das war nicht schwer zu glauben.
Weiter gings zum Ring of Brodgar, einem Steinkreis der viel groesser und eigentlich noch imposanter war als Stonehenge. Zudem konnte man wirklich zu den Steinen hin gehen, was bei Stonehenge unmoeglich war. Weiter zu den gut erhaltenen Ueberresten eines neolithischen Dorfes in Skara Brae. Ebenfalls faszinierend, wie die Menschen vor 5000 Jahren Haeuser aus Stein gebaut haben mit Moebeln aus Stein (Betten und Regale, die bis heute gehalten haben - da ist wohl die Qualitaet von IKEA-Moebeln nichts dagegen). Die italian Chapel wurde waehrend dem 2.Weltkrieg von italienischen Kriegsgefangenen erbaut, die hier stationiert waren. Die Kapelle ist eigentlich einfach eine Unterkunft der Gefangenen, die sie selber umgebaut und bemalt haben mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfuegung standen (das Reicht von Dosen ueber Stoessdaempfer und sonst das Meiste aus Zement). Das ganze wurde aber so dekoriert, dass es auf den ersten Blick wirklich aussieht wie eine Kapelle aus Marmor und mit echten Kirchenfenstern und weiss der Gugger was. Das muesst ihr euch auf den Fotos anschauen. Ist schwer zu erklaeren.
Die Kriegsgefangenen haben diese Kapelle aber natuerlich nur in ihrer Freizeit gebaut. Eigentlich waren sie hier, um Blockaden zu bauen, welche Churchhill angeordnet hat (Churchhill-Blockaden). Alle Kanaele sollten barrikadiert werden, damit die Deutschen nicht hindurchsegeln konnten. Zu diesem Zweck wurden auch im ganzen Kanal absichtlich Schiffe versenkt, deren Wracks bis heute gut sichtbar aus dem Wasser ragen. Item. Die Blockaden: Laut Genfer Menschenrechtskonvention duerfen Kriegsgefangene scheinbar nicht Arbeiten verrichten, welche militaerischen Zweck hat. Die Leute hier haben deshalb offiziell gesagt, das seien keine Barrikaden, sondern Verbindungs-Daemme zwischen den verschiedenen kleinen Inseln. Das Problem haben sie also ganz geschickt umgangen. Tatsaechlich ist es aber so, dass die Daemme bis heute wirklich die einzige Verbindung zwischen den betroffenen Inseln darstellen (waehrend vorher Faehren fuhren). Ein sehr eindruecklicher und lehrreicher Tag!!!!

Morgen gehts zurueck nach Inverness, dann Edinburgh, wo ich am Montag auf eine 5-taegige Tour durch die Highlands und die Isle of Skye aufbreche.

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Inverness tag:travellerspoint.com,2007-08-24:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=27&entryid=76601 2007-08-24T19:22:16Z 2007-08-24T19:22:16Z 20.August 2007 Habe praktisch den ganzen Tag im Bus verbracht und war dann doch ziemlich froh, endlich in Inverness angekommen zu sein. In der Busstation habe ich mir schon mal meine Tickets nach Orkney gesichert und habe dort auch gerade einen Stadtplan mit Anweisungen zur Jugi erhalten. Dort eingecheckt und alles abgeladen hat es mir gerade noch gereicht, vor 17:30 in der Stadt etwas zu Essen und einen Tigerbalsam zu besorgen. In der Nacht vorher hat mir naemlich eine besorgte ... 20.August 2007
Habe praktisch den ganzen Tag im Bus verbracht und war dann doch ziemlich froh, endlich in Inverness angekommen zu sein. In der Busstation habe ich mir schon mal meine Tickets nach Orkney gesichert und habe dort auch gerade einen Stadtplan mit Anweisungen zur Jugi erhalten. Dort eingecheckt und alles abgeladen hat es mir gerade noch gereicht, vor 17:30 in der Stadt etwas zu Essen und einen Tigerbalsam zu besorgen. In der Nacht vorher hat mir naemlich eine besorgte (oder auch genervte) Zimmergenossin waehrend der Nacht immer dann ihren Tigerbalsam in die Finger gedrueckt, wenn ich wieder Mal ohne Unterbruch gehustet habe. Und es hat auch hervorragend gewirkt. Na ja, jedenfalls habe ich einen ROTEN Tigerbalsam erwischt und der ist nicht so toll gegen Husten. Er riecht nicht wirklich nach Menthol, sondern eher nach Zimt und er waermt auch nicht so schoen wie der andere. Also musste ich am Tag darauf noch einmal in die Apotheke und habe mir einfach so ein regulaeres Husten-einreibe-Mittel besorgt. Das hat seine Wirkung dann auch getan und seither schlafe ich die Naechte auch wieder ziemlich gut durch.

Abends habe ich dann einen Typen aus Wales kennen gelernt, der gerade von Fort William (an der Westkueste) nach Inverness (Ostkueste) gelaufen ist. War ganz interessant, mit ihm zu plaudern. Dazu kam ein Australier, der irgendwie seit 5 Monaten in der ganzen Welt unterwegs ist... Es gab also viel zu erzaehlen.

21.August
Am Morgen bin ich Richtung Hafen spaziert, um dort eine Delphin-Sighting-Bootsfart zu machen. Wir waren auch anderthalb Stunden auf dem Wasser, aber ausser ein paar Voegeln und einer Robbe gaaaanz weit weg habe ich nichts gesehen. Also, die Landschaft war natuerlich auch nicht ohne, aber ich war ja vor allem wegen den Delphinen da und war dementsprechend enttaeuscht, keine zu Gesicht bekommen zu haben.
Nach einem Frust-Zmittag im McDonalds habe ich dann ganz spontan eine Tour zum Loch Ness gebucht, wo ich auch gerade noch den letzten Platz bekommen habe. Manchmal ist es eben doch ganz gut, alleine zu reisen... :-). Inverness liegt ja am River Ness und es war nur eine kurze Fahrt bis zum Loch Ness. Nach etwa 20 Minuten entlang dem See sind wir auf ein Boot umgestiegen und eine halbe Stunde lang auf Loch Ness getuckert :-). Das gute daran war, dass ich hier schon von Anfang an nicht erwartet hatte, etwas anderes als Landschaft zu sehen, deshalb war ich auch nicht enttaeuscht, als Nessie tatsaechlich nicht aufgetaucht ist :-).
Das Boot hat uns direkt zum Urquhart Castle gebracht - oder zumindest den Ruinen, die von der gewaltigen Burg uebrig geblieben sind, nachdem es waehrend den Auseinandersetzungen zwischen Jakobikanern und der Britischen Krone in die Luft gesprengt worden ist. Die Ruine war sehr eindrucksvoll, auch dank dem fantastischen Blick ueber Loch Ness. Danach gings zurueck nach Inverness.

22.August
Am Morgen bin ich zur Touristen-Information, um mich ueber die City-Sightseeing-Tour mit zusaetzlichem Bus zu umliegenden Sehenswuerdigkeiten zu informieren.Den ersten Bus habe ich dann dummerweise um wenige Minuten verpasst, also habe ich tatsaechlich erst mal die Stadtrundfahrt gemacht. Die war eigentlich ziemlich unspektakulaer.
Mit dem anderen Bus gings dann erst zum Culloden Battlefield, wo die letzte (aeusserst blutige) Schlacht auf Schottischem Boden stattgefunden hat (ich glaube etwa um 1747). Da der Bus aber nur alle 2 Stunden faehrt und ich nicht glaube, dass ich mich so lange auf einem historischen Stueck Moorland haette unterhalten koennen bin ich dort nicht ausgestiegen.
Weiter ging's zum Cawdor Castle (beruehmt durch Shakespeare's MacBeth). Das habe ich besichtigt, zusammen mit den eindrucksvollen Gaerten. Das Schloss selber ist bis heute bewohnt von der Graefin von Cawdor (bis auf die Sommermonate, wo sie anscheinend sonstwo Urlaub macht und die Tueren fuer Touristen oeffnet) und das hat der ganzen Burg einen ganz speziellen Touch gegeben. Es war nicht die "Museums-Stimmung", die sonst an diesen Orten herrscht, sondern es hatte auch Familienfotos, moderne Gemaelde und Buecher in den Raeumen. Ein wirklich tolles Erlebnis.
Nach zwei Stunden gings weiter zum Fort George, einer IMMENSEN Festung, die direkt nach der Schlacht von Culloden gebaut worden ist. Die Briten hatten naemlich Angst, dass die Highlander nach dem schrecklichen Massaker weitere Aufstaende machen wuerden (Anscheinend wurde nachdem die Briten die Schlacht gewonnen hatten der Befehl gegeben, alle Verwundeten und Schaulustigen auf dem Schlachtfeld hinzurichten). Das ist aber nie geschehen - wohl vor allem, weil ja alle Aufstaendigen tot waren. Das Fort wurde also nie fuer seinen urspruenglichen Zweck verwendet - bleibt aber bis heute in Gebrauch des Militaers als Ausbildungsstaette.
Vom Fort hatte man auch einen wunderbaren Ausblick aufs Meer und da bin ich dann ganz unerwartet doch noch zu meinen Delphinen gekommen. Direkt unter den Festungsmauern sind ploetzlich etwa 6-10 Delphine aufgetaucht, die direkt vor unseren Nasen herumgetollt und herumgesprungen sind. Das war natuerlich super :-)

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Aberdeen tag:travellerspoint.com,2007-08-19:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=26&entryid=76108 2007-08-19T18:55:48Z 2007-08-19T18:55:48Z Nach einer Busbahrt durch viel Land und wenig Haeuser bin ich in Aberdeen angekommen. Der Anblick von Aberdeen bei dem schlechten Wetter, das hier momentan vorherrscht, ist ziemlich trist. Praktisch die ganze Stadt ist aus Granit gebaut. Was im Sonnenschein der Stadt scheinbar einen slibernen 'Glanz' verleiht macht sie dafuer bei Regen und schlechtem Wetter absolut grau und ungemuetlich. 16.August In Aberdeen angekommen habe ich mir erst mal vorgenommen, den Weg zur Jugendherberge zu laufen - obwohl man laut Wegbeschrieb 20 ... Nach einer Busbahrt durch viel Land und wenig Haeuser bin ich in Aberdeen angekommen. Der Anblick von Aberdeen bei dem schlechten Wetter, das hier momentan vorherrscht, ist ziemlich trist. Praktisch die ganze Stadt ist aus Granit gebaut. Was im Sonnenschein der Stadt scheinbar einen slibernen 'Glanz' verleiht macht sie dafuer bei Regen und schlechtem Wetter absolut grau und ungemuetlich.

16.August
In Aberdeen angekommen habe ich mir erst mal vorgenommen, den Weg zur Jugendherberge zu laufen - obwohl man laut Wegbeschrieb 20 Minuten hat und ich immer noch an meiner Erkaeltung von Glasgow her zu schaffen habe. Schon nach 5 Minuten habe ich dann die besagte Queen Street gefunden. Das hat mich recht stutzig gemacht und ich habe noch mal in meinen Unterlagen nachgeschaut, um herauszufinden, dass ich zur Queen's Road muss. Also habe ich den Rucksack wieder angeschnallt, bin zurueck zur Hauptstrasse (Union Street) und habe mich zur Queen's Road aufgemacht. Nach einer guten halben Stunde war ich aber so fertig und so verschwitzt, dass ich den Bus genommen habe. Hier kriegt man im Bus kein Rueckgeld fuer Tickets - kann sie aber nirgens sonst kaufen. Das finde ich ziemlich doof. Ich hatte nur ein 2-Pfund-Stueck, war aber bereit, das zu bezahlen, wenn mich nur jemand zur Jugi bringen wuerde. Der Buschauffeur hat mir dann netterweise zwei Pfundstuecke gewechselt und so musste ich nur £1 bezahlen (statt den eigentlichen 70p). Item. Jedenfalls hat mich der Bus genau vor die Jugendherberge gebracht und ich war richtig froh hier zu sein.

Die Jugi ist seit langem wieder Mal keine unabhaengige, sondern eine, die an den internationalen Jugendherbergen-Verband angeschlossen ist. Es ist so richtig nett hier. Ich bin in einem 4er Zimmer, nur mit Frauen, es hat genuegend WCs und Duschen, eine grosse Kueche, ein grosses Esszimmer, eine TV-Lounge, Internetzugang, einen "Ruheraum" zum lesen, Waschmaschinen... alles, was das Backpacker-Herz so begehrt.

Nachdem ich mein Zeug hier abgeladen und mich etwas erholt habe bin ich zurueck in die Stadt spaziert (und man hat nicht 20 min, sondern mindestens eine halbe Stunde - und das ohne Gepaeck. In der Stadt habe ich einen Grosseinkauf an Essen gemacht. Es hat alles so gut ausgesehen, dass ich nichts widerstehen konnte. Aber ich bin ja auch 4 Tage hier, da brauche ich viel zu Essen :-)

17.August
Wieder mal richtig ausgeschlafen und dann ausgiebig gefruehstueckt mit Choco Pops, Milch, Tee, Orangensaft, Toast, Kaese und Nutella. Dann bin ich ins beruehmte und mehrmals ausgezeichnete Maritime Museum geschlendert (das aber trotzdem immer noch gratis ist - wie hier ja ueblich). Es war sehr gut und hat ausgiebig ueber die Geschichte von Aberdeen als wichtiger Hafen im Oel- und Fischereibusiness, aber auch im Personen- und Frachtverkehr dargelegt. Von dort bin ich weiter ins Tolbooth Museum, das frueher als Kerker gedient hat und die "Kriminalgeschichte" der Stadt behandelt. Nach einem weiteren Spaziergang bin ich am Strand gelandet, wo es eine schoene Strandpromenade hat. Am Hafen angelangt habe ich ein kleines, uraltes Quartier entdeckt, das wohl frueher mal ein Fischereidoerfchen war. Richtig herzig mit engen Gassen und Mittelmeer-Flair. Von dort aus bin ich durch den Hafen zurueck ins City Centre spaziert.

18.August
Heute habe ich mir mal ein bischen Luxus geleistet :-) In einem Minibus mit nur 16 Sitzplaetzen und einer Reisegruppe von gerade mal 12 Personen bin ich auf eine Tagestour in die Royal Deeside aufgebrochen. Die besagte Region nennt sich so, weil sie Standort einer koeniglichen Residenz ist, wo die Koenigin auch traditionellerweise jedes Jahr ihren Urlaub Anfang August (also JETZT) verbringt.
Erster Stopp waren die Falls of Feugh, wo man eigentlich Lachs springen sehen koennte - wenn er dann springen wuerde. Ich habe jedenfalls nur einen Vogel gesehen, der - wohl genau wie wir - vergeblich auf Lachs gewartet hat. Der Fluss und "Wasserfall" (na ja, so ein bischen Steine wo das Wasser rueber fliesst) waren trotzdem einen Besuch wert. Sehr schoener Anblick.
Weiter gings zur Crathie Kirk - der Kirche, in welcher die Queen selbst am naechsten Tag ihren Kirchenbesuch absolvieren sollte). Die Kirche ist nur unweit vom Tor zum Balmoral Castle - wo die Queen eben gerade im Urlaub ist. Ich habe also quasi die selbe Luft geatmet wie sie - ausser die wird gefiltert, bevor sie ins Schloss kommt :-). Item. Weil die Queen da war konnten wir das Castle nicht besuchen. Sie mag wohl keinen Besuch. Dafuer habe ich eine weitere Tour durch eine Destillerie genossen inkl. einem gratis Whisky in der Royal Lochnager Distillery.

In der Nacht habe ich wieder Mal alle wach gehalten mit meinem elenden Husten. Um 1:30 bin ich aufgestanden und habe mir in der Kueche einen Tee gemacht. Dort habe ich mit dem Nachtwaerter geplaudert und irgendwann ist noch ein zweiter von der Jugendherberge hinzugekommen... Jedenfalls bin ich irgendwann in ihrem Teil der Jugi gelandet und wir haben West Side Story geschaut - der Nachtwaerter, Ryan (der Typ, der um 7 Uhr morgens uebernehmen musste) und ich. War ganz lustig und um 4 Uhr bin ich dann ins Bett und konnte auch tatsaechlich schlafen. Ryan ist aber scheinbar um seinen Schlaf gekommen und als ich ihn am naechsten Morgen sah war er ziemlich muede :-)

19.August
Ich konnte ja gluecklicherweise ausschlafen und habe wieder ausgiebig gefruehstueckt. Dann bin ich gegen Mittag mal in die Stadt und zur St.Nicholas Kirk. Das ist eine Kirche, die irgendwann im Laufe der Zeit zweigeteilt wurde um beiden Kirchen (der katholischen und der reformierten) eine eigene Kirche zu bieten. Weil Sonntag war und in beiden Kirchen Veranstaltungen stattfanden bin ich nur durch den Friedhof spaziert.
Weiter gings in den Norden der Stadt zur Old Town, die sich damals um das King's College gegruendet hat. Das College selbst strotzt mit sehr schoenen (Granit-)Gebaeuden und einer eigenen Kapelle.
Wieder zurueck im Stadtzentrum bin ich noch etwas durch die Laeden gestrollt und dann ins Kino zu Rush Hour 3 - war ganz lustig. Und als ich zum Kino heraus kam hat tatsaechlich die Sonne geschienen und ich habe doch noch einen kleinen Einblick davon bekommen, wie Aberdeen im Sonnenlicht aussieht.

Morgen bin ich den ganzen Tag im Bus - ich gehe nach Inverness und statt den direkten Weg zu nehmen gehe ich ueber Edinburgh. Das kostet mich einiges weniger, weil auf den Strecken von- und nach Edinburgh auch eine Billigbus-Gesellschaft faehrt, die zwischen Aberdeen und Inverness aber keine Dienste anbietet.

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Edinburgh tag:travellerspoint.com,2007-08-15:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=25&entryid=75741 2007-08-15T12:22:31Z 2007-08-15T12:22:31Z 12.August Mit dem Bus bin ich nach Edinburgh gefahren, was nur etwa 1,5 Stunden dauert. Der Anblick der Burg und der Altstadt hat mich schon vom Bus aus fast umgehauen. Eine absolut faszinierende Stadt, die nicht umsonst den Beinamen "mittelalterliches Manhattan" traegt. Die haeuser der Altstadt gleichen von der Bauweise her im weitesten Sinne der Berner Altstadt, nur dass sie viiiiiel hoeher sind - richtige Hochhaeuser im mittelalterlichen Stil mit Schnoerkeln und Tuermchen und allem wilden. Richtig umwerfend (umso mehr ... 12.August Mit dem Bus bin ich nach Edinburgh gefahren, was nur etwa 1,5 Stunden dauert. Der Anblick der Burg und der Altstadt hat mich schon vom Bus aus fast umgehauen. Eine absolut faszinierende Stadt, die nicht umsonst den Beinamen "mittelalterliches Manhattan" traegt. Die haeuser der Altstadt gleichen von der Bauweise her im weitesten Sinne der Berner Altstadt, nur dass sie viiiiiel hoeher sind - richtige Hochhaeuser im mittelalterlichen Stil mit Schnoerkeln und Tuermchen und allem wilden. Richtig umwerfend (umso mehr im Abendlicht...)

Ich bin dann den Huegel hinauf gekrakselt und habe die Burg besucht. Ebenfalls sehr eindruecklich mit vielen Museen, den Schottischen Kronjuwelen, dem Stone of Destiny (dem Stein, auch welchem die Schottischen Koenige gekroent wurden), einem Kriegsmuseum (die Schotten haben ja eine riesige Kriegsgeschichte und waren immer gefuerchtete Krieger - worauf sie bis heute sehr stolz sind). Das Museum wuerde wohl einen ganzen Tag in Anspruch nehmen - ich hatte leider nur 4 Stunden zeit bis es geschlossen hat.

13.August Als erstes habe ich erfolglos das in meinem Reisefuehrer geruehmte Tartan-Museum zu finden, habe es dann aber irgendwann aufgegeben. Einen Abstecher in die National Gallery mit grossen und beruehmten Malern. War eindruecklich, aber ich war trotzdem nicht wirklich lange drin. Ich musste meinen Rucksack in den Haenden tragen und im oberen Stock war gar kein Gepaeck erlaubt (Sicherheitsvorkehrungen). Da bin ich lieber weiter zum Scotch Whisky Heritage Centre, wo ich eine Whisky-Tour gemacht habe ueber Geschichte und Herstellung vom schottischen Whisky (bin schon bald eine Whisky-Expertin ;-)). Das Whisky-Glas, aus welchem ich meinen gratis Whisky getrunken habe, durfte ich als Souvenir sogar behalten.

Im Palace of Holyroodhouse wohnt die englische Queen oder andere koenigliche Hoheiten immer dann, wenn sie in Schottland sind. In der Tour durch das Schloss hat man viele Raeume gesehen, in welchen Staatsgaeste empfangen werden und Anlaesse abgehalten werden - einen Einblick, wie die englischen Koenige aber selbst wohnen gabs leider keinen. Lediglich die Gemaecher der ehemaligen Mary Queen of Scots waren zugaenglich... Aber das ist ja jetzt auch ein paar Jahrhunderte her.

Die Mary King's Close war hingegen sehr beeindruckend. Das sind 4 alte Gassen, die im 17. Jahrhundert einfach ueberbaut wurden. Dafuer wurden die hohen Haeuser einfach 'enthauptet' und als Fundament fuer das neue Haus benutzt. Die mittelalterlichen Gassen und einige Haeuser bleiben aber bis heute erhalten und man kann eine Fuehrung durch die unterirdische Stadt machen. Da dieser Stadtteil mit abertausenden von Einwohnern damals sehr stark von der Pest heimgesucht wurden war das ein grosses Thema. Ausserdem glaubt man, dass es in den Gassen spukt und so gab es viele schaurige Momente (vor allem dank unserem Fuehrer, der sich einen Spass daraus machte, uns Angst einzujagen). Trotzdem eine sehr eindrueckliche Reise ins mittelalterliche Edinburgh.

Am Abend ist Amanda, eine Schottin, in mein Zimmer gekommen mit einer Flasche Wein in der Hand (was bei Schotten normal sei) und hat mir Wein angeboten. Also haben wir zusammen die Flasche geleert und sind dann zu einem Hamburger und einem Gin Tonic in ein nahegelegenes Pub. War ganz lustig, mal mit einer SCHOTTIN unterwegs zu sein und nicht immer mit anderen reisenden Auslaendern.

14.August In meiner Tagestour bin ich zum Wallace Monument, das dort steht, wo der beruehmte William Wallace (aus dem Film Braveheart bekannt) die britischen Soldaten besiegt hat. Braveheart selbst war noch einmal ein anderer Schottischer Held und gar nicht William Wallace, wie ich von der jungen und super lustigen und kompetenten Reisefuehrerin erfahren habe. Der Film habe sowieso wenig mit den wirklichen Gegebenheiten zu tun (so hatten sie z.B. auch noch keine blaue Farbe, um sich die schottische Flagge aufs Gesicht zu malen), aber sie hat ihn trotzdem gemocht, weil er so brutal ist. Debs (so hiess die Reisefuehrerin) hat sich sowieso einen Spass daraus gemacht, zu erzaehlen, wie die Leute damals hingerichtet wurden - so z.B. Braveheart der auf grausamste weise gefoltert, aber immer nett am Leben erhalten wurde oder Mary Queen of Scots, die ja eigentlich gekoepft wurde, aber der Kopf erst beim 3.Mal wirklich abgetrennt wurde. Sie hatte sogar ein Spielzeug-Schwert dabei und hat die Dinge im Bus vorgespielt. Es war SUPPER :-)

Nach eindruekclichen Landschaften und Wasserfaellen sind wir in die aelteste Whisky-Destillerie Schottlands zum Famous Grouse Experience mit noch mehr Whisky. Wie gesagt - mir kann jetzt in Sachen Whisky niemand mehr etwas vormachen!!! ;-)

Am abend gings dann noch ins Military Tattoo im Schlosshof. Es hat zwar waehrend der ganzen Show geregnet, aber so gehoert es sich ja schliesslich in Schottland ;-) Die Show selber war echt spektakulaer und supper. Einfach etwas zu kurz, so schien es mir.

15.August Heute gibt es wieder einen etwas entspannteren Tag, bevor ich dann morgen weiter nach Aberdeen reise.

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Noch mehr Glasgow... tag:travellerspoint.com,2007-08-11:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=24&entryid=75400 2007-08-11T13:54:46Z 2007-08-11T13:54:46Z Jaja, das Wetter hat nicht wirklich lange gehalten. Seit gestern regnets wieder und es scheint noch lange nicht aufhoeren zu wollen. Ich treibe mich jetzt vor allem in den Museen der Stadt rum (alle gratis und alle sehr gut), um nicht allzu nass zu werden. Gestern habe ich ausserdem das Tall Ship, einen alten Dreimast-Segler, der in ein Museum umfunktioniert wurde, besucht. Seit gestern macht sich dann bei mir auch irgendwie eine Grippe breit. Ich war sowieso die laengste Zeit erstaunt, ... Jaja, das Wetter hat nicht wirklich lange gehalten. Seit gestern regnets wieder und es scheint noch lange nicht aufhoeren zu wollen. Ich treibe mich jetzt vor allem in den Museen der Stadt rum (alle gratis und alle sehr gut), um nicht allzu nass zu werden. Gestern habe ich ausserdem das Tall Ship, einen alten Dreimast-Segler, der in ein Museum umfunktioniert wurde, besucht.

Seit gestern macht sich dann bei mir auch irgendwie eine Grippe breit. Ich war sowieso die laengste Zeit erstaunt, dass ich das nasse Wetter so lange ausgehalten habe ohne krank zu werden... Heute war deshalb ein gemuetlicher Tag. Ich habe die Jugi gewechselt (kleine Nebenwirkung wenn man in der Hauptsaison reist - es ist immer alles ausgebucht und mann muss nehmen was es gibt...) und bin etwas in der Stadt herumgestrollt. Die wichtigsten Regeln des britischen Stadtlebens habe ich ja unterdessen intus:

  • Auch auf dem Fussgaengerstreifen herrscht LINKSVERKEHR. Ja nicht versuchen, einer entgegenkommenden Person nach rechts auszuweichen, das fuehrt zu Zusammenstoessen.
  • Beim Strasse ueberqueren zuerst RECHTS, erst dann LINKS schauen ;-)
  • Strassen-Ampeln dienen der Dekoration. Bei gruen: Strasse ueberqueren. Bei blinkendem gruen: Strasse schnell ueberqueren. Bei Rot: Rechts und links schauen, dann Strasse schnell ueberqueren.
  • Immer eine REGENJACKE und einen REGENSCHIRM dabei haben. Das Wetter mag noch so schoen sein, wenn man das Haus verlaesst - das kann sich innert Minuten aendern! (Aber auch genau so schnell wieder schoen werden :-))

So, das wars von Glasgow. Morgen gehts ab nach Edinburgh

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Glasgow tag:travellerspoint.com,2007-08-09:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=23&entryid=75165 2007-08-19T18:56:31Z 2007-08-09T19:19:57Z Glasgow hats mir echt angetan. Haette ich nur die geringste Ahnung von Architektur, so waere ich von den prunkvollen Haeusern entlang der Shoppingstrasse Buchanan Street wohl noch mehr beeindruckt als ich es so schon bin. Auch die City Chambers (Regierungsgebaeude), welche nun immerhin schon ueber hundert Jahre auf dem Buckel haben, sind absolut prunkvoll. Heute Morgen habe ich mich dann einer gefuehrten Tour durch die Raeumlichkeiten angeschlossen (welche uebrigens zum groessten Teil aus italienischem Marmor und handgeschnitztem Holz aus S ... Glasgow hats mir echt angetan. Haette ich nur die geringste Ahnung von Architektur, so waere ich von den prunkvollen Haeusern entlang der Shoppingstrasse Buchanan Street wohl noch mehr beeindruckt als ich es so schon bin. Auch die City Chambers (Regierungsgebaeude), welche nun immerhin schon ueber hundert Jahre auf dem Buckel haben, sind absolut prunkvoll. Heute Morgen habe ich mich dann einer gefuehrten Tour durch die Raeumlichkeiten angeschlossen (welche uebrigens zum groessten Teil aus italienischem Marmor und handgeschnitztem Holz aus Spanien bestehen) und es war beeindruckend. Komisch, dass die Politiker in diesem Umfeld ueberhaupt etwas zu Stande bringen... Na gut, die Politik hier kann ich nicht bewerten. Vielleicht bringen sie ja tatsaechlich nichts zu stande :-) In den Pulten der Journalisten sind jedenfalls nicht so nette Kommentare ueber die Politik zu lesen. Fast wie in der Schule, als man noch das Pult bemalt hat. Wenn ich mich an einige Sitzungen des Thuner Stadtrates oder des GGR Steffisburg zurueckerinnere verspuere ich aber tiefste Sympathie fuer die Korrespondentinnen und Korrespondenten, die jeweils an diesen Pulten sitzen und ausharren muessen ;-)
Beim Zmittag im Subway hat mich ein Typ aus Birmingham angesprochen und irgendwann waren wir zusammen in einer Bar und haben einen Pint getrunken (ich Guinness, er irgend etwas aus dem Norden ;-)). War ganz witzig und wir haben uns gut unterhalten. Und ich als Frau bin natuerlich ohne zu bezahlen davon gekommen, wie es sich gehoert. Nach etwa 2 Stunden sind wir dann wieder unsere eigenen Wege gegangen. Das ist immer das schade - man lernt zwar nette Leute kennen, aber es ist nie fuer lange Zeit und die Wege trennen sich irgendwann wieder.

Im Glasgow Green, dem Stadtpark, bin ich dann etwas herumgestrollt und habe den People's Pavillon besucht - wo in einem Treibhaus ein Kaffee betrieben wird. Ziemlich nett, aber einfach etwas warm und tropisch. Vor der Tuer des Pavillon steht der groesste Terracotta-Brunnen der Welt - oder jedenfalls Europas. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher.

Dann bin ich zum aeltesten Haus in Glasgow, dem Provand's Loirdship und der aeltesten Kathedrale. Die Kathedrale hatte etwas sehr friedliches und besinnliches und sie hat mich - nach all den unzaehligen Kathedralen die ich bis jetzt besucht habe - immer noch sehr beeindruckt.

In Glasgow ist zur zeit ein grosses Dudelsack-Festival und wo man in der Stadt auch hingeht hat es Truppen, die pfeifen und tromeln. Ausserdem gibt es jeden Tag einen Act aus dem ausverkauften Military Tattoo in Edinburgh (ICH habe mein Ticket :-)!!!) gratis auf dem Platz vor den City Chambers zu sehen. Die Atmosphaere ist absolut herrlich und ich geniesse sie - gerade nach der etwas bedrueckenden Stimmung in Belfast - in vollen Zuegen.

Das beste kommt noch. Fuer das alles habe ich heute absolut nichts ausgegeben. Irgendwie ist hier alles gratis. Sogar als ich in der Gallery of Modern Art (mit gratis Eintritt) ein Internetkaffee gefunden habe, haben sie dort nur fuer die Ausdrucke Geld verlangt. Die Stunde Internet war gratis (waehrend das in Derry und Belfast 4 Pfund gekostet haette). Sie haben mir sogar einen Ausweis ausgestellt, mit welchem ich einen Monat lang in allen Bibliotheken der Stadt gratis aufs Internet kann. Also irgendwie muss die Politik - zumindest in Sachen Kultur und Tourismus - doch nicht so schlecht sein ;-)

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Belfast tag:travellerspoint.com,2007-08-08:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=22&entryid=75056 2007-08-08T21:16:13Z 2007-08-08T21:16:13Z [list] [*]5.August Nach einer anstrengenden Nacht (Geschnarche im Zimmer) und einer langen Busfahrt (mit Kinder-Geschrei) bin ich in Belfast angekommen. Als erstes habe ich die imposante City Hall besucht (nur von aussen, weil am Wochenende geschlossen). Dann wollte ich eigentlich einen gefuehrten Spaziergang durch die Stadt machen. Aber scheinbar war ich die einzige, die daran teilnehmen wollte (weil es wieder mal in Stroemen geregnet hat). Deshalb haben sie mir bei der Agentur angeboten, dass ich dafuer die Bus-Tour durch die Stadt ...
  • 5.August Nach einer anstrengenden Nacht (Geschnarche im Zimmer) und einer langen Busfahrt (mit Kinder-Geschrei) bin ich in Belfast angekommen. Als erstes habe ich die imposante City Hall besucht (nur von aussen, weil am Wochenende geschlossen). Dann wollte ich eigentlich einen gefuehrten Spaziergang durch die Stadt machen. Aber scheinbar war ich die einzige, die daran teilnehmen wollte (weil es wieder mal in Stroemen geregnet hat). Deshalb haben sie mir bei der Agentur angeboten, dass ich dafuer die Bus-Tour durch die Stadt zum halben Preis machen koenne. Das habe ich dann auch gemacht und habe so einen ziemlich guten Ueberblick ueber die Stadt gewinnen koennen.
  • 6.August Zuerst die Linen Hall Library (aelteste Bibliothek in Belfast) besucht und ein Bischen in einem Geschichtsbuch ueber Irland geschmoekert). Dann habe ich an einer Tour durch die City Hall teilgenommen. Das Regierungsgebaeude ist von Innen genauso imposant wie von Aussen! Auf der St.Ann's Cathedral posiert ein riesiger Stachel, der in der Schweiz hergestellt wurde :-). Das komische Ding sorgt in der Bevoelkerung aber anscheinend fuer sehr viel Aufruhr. Dafuer ist in der Seitenfassade das groesste Irische Hochkreuz eingebaut...oder irgend so etwas. In den Protestantischen Quartieren rund um die Sandy Row und Shankill Road protzt man mit Flaggen von Grossbritannien, Blau-Rot-Weiss angemalten Trottoir-Raendern und Strassenlampen und ziemlich aggressiven Wandbildern mit vermummten Kriegern und aehnlichem. Die Katholischen gebiete waren da viel weniger agressiv und meiner Meinung nach gemuetlicher. Zwischen den beiden Stadtteilen verlaeuft die sogenannte "Peaceline" - Eine Mauer mit Stacheldraht drauf. Komische Art, den Frieden zu wahren...
  • 7.August Am letsten Tag in Nordirland habe ich wieder Mal eine Tagestour gemacht. Die hat mich unter anderem zum Giant's Causeway - was SEHR eindrucksvoll war. Ihr koennt euch schon mal auf die Fotos freuen. Zur Abwechslung haben wir naemlich auch mal super Wetter gehabt. Dort ist mir aber dann auch noch das groesste Missgeschick der Reise passiert - Der Foeteler ist mir auf dem WC aus der Hose gefallen und das Display kaputt. Ich habe mich darueber SEHR aufgeregt.
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    Derry tag:travellerspoint.com,2007-08-04:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=21&entryid=74467 2007-08-04T19:31:47Z 2007-08-04T19:29:47Z [list] [*]3.August Gegen Mittag bin ich in Nordirland in Derry angekommen. Meinen Aufenthalt habe ich mit einem Besuch im Tower Museum begonnen, welches die Geschichte Derrys in anschaulicher, multimedialer Aufmachung praesentiert. Ein Museumswaerter hat irgendwie den Narren an mir gefressen und ist immer wieder aufgetaucht, hat gefragt ob alles in Ordnung sei und wir haben ueber Krieg und die Neutralitaet der Schweiz diskutiert. Fuer ihn ist die Einstellung der Schweiz sehr bewundernswert und man hat gespuert, dass er eine Vergange ...
  • 3.August Gegen Mittag bin ich in Nordirland in Derry angekommen. Meinen Aufenthalt habe ich mit einem Besuch im Tower Museum begonnen, welches die Geschichte Derrys in anschaulicher, multimedialer Aufmachung praesentiert. Ein Museumswaerter hat irgendwie den Narren an mir gefressen und ist immer wieder aufgetaucht, hat gefragt ob alles in Ordnung sei und wir haben ueber Krieg und die Neutralitaet der Schweiz diskutiert. Fuer ihn ist die Einstellung der Schweiz sehr bewundernswert und man hat gespuert, dass er eine Vergangeneheit kennt, die nicht auf Neutralitaet basiert... Ich bin trotzdem jedes Mal wieder erschrocken, wenn er irgendwo um die Ecke kam und mich anlachte :-)

    Nach dem Museum bin ich auf die Stadtmauer (eine der wenigen total erhaltenen Stadtmauern Europas habe ich mir sagen lassen - bei mir war es nach Chester schon die zweite). Auf der Stadtmauer kann man in etwa 1,5 Kilometern einmal um die Altstadt Derrys spazieren. An einem Punkt hatte es so eiserne Barrikaden und ich habe mich gefragt, was das soll... Bis ich bemerkt habe, dass von unterhalb der Stadtmauern Leute aus dem Bogside Quartier Steine warfen!!! Auf der Tour am naechstsen Tag habe ich dann erfahren, dass die Barrikaden damals auch genau deswegen errichtet wurden, um die umliegenden Haeuser (innerhalb der Stadtmauern) zu schuetzen. Dass Leute immer noch Steine werfen ist aber die Ausnahme. Ich glaube in meinem Fall waren es irgendwelche Teenager.

    Weiter war ich in der Guildhall, einem politischen Gebaeude (ich glaube so etwas wie ein Ratshaus) mit faszinierendem Innern!!! Vor allem die Fenster sind einzigartig und in einem Saal war eine riesige und maechtige Orgel - wohl die groesste, die ich je gesehen habe. Der Saal wirkte richtig bedrueckend und gefaehrich auf mich - unter anderem auch weil gerade keine anderen Besucher da waren... Auch von Aussen erinnert die Guildhall ein Bischen an eine Kreuzung zwischen Kirche (wegen den bunten Fenstern) und Big Ben (wegen einem Turm mit Uhr). Absolut toll.

    Nach einem weiteren Bummel durch die Stadt bin ich Abends in eine Schueler (bzw. Studenten-) Musical-Auffuehrung von Les Miserables. Absolut hammer, wie da die einzelnen Leute in meinem Alter gesungen haben. Hat mich echt vom Hocker gehauen.

  • 4.August Der Tag hat mit einem Bummel durch das Bogside Quartier begonnen mit den riesigen Gemaelden an den Haeusern (Murals). Dann habe ich an einer gefuehrten "Free Derry"- Tour durch das Quartier teilgenommen. Der Fuehrer war einer, der selber in den Aufstaenden der 60er und 70 Jahre in Derry aktiv war und beim "Bloody Sunday" mit dabei war. Eine sehr faszinierende Tour durch die Geschichte. Es ist sowieso eine sehr spezielle Stimmung hier. Es scheint, dass alle Menschen so froh sind, dass hier endlich Frieden eingekehrt ist (und ich habe erfahren, dass die Briten erst vor 2 Tagen gerade ihre Armee aus Nordirland zurueckgezogen hat - was wohl noch zusaetzlich zur Stimmung hinzukommt), dass der Friede richtig in der Luft liegt. Es ist eine sehr schoene und entspannte Stimmung hier. Mir war ja erst etwas mulmig zu Mute, als ich in das Quartier hinein ging, aber die Angst war absolut unberechtigt.

    Nach einem Zmittag in der Jugi bin ich noch ins "Free Derry Museum" , das moch mehr Hintergruende, Ton- und Filmdokumente zu den Aufstaenden in Derry geliefert hat. Ebenfalls sehenswert und beeindruckend. Dann noch kurz zur Crafts Village, wo am Samstag aber leider nicht viel los ist. Die Kathedralen nur von aussen betrachtet und am Abend noch ins Kino zu EVAN ALMIGHTY.

  • Fazit: Derry ist echt sehenswert und teilt sich in meiner Rangliste mit Dublin und Galway die ersten 3 Plaetze.

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    Sligo tag:travellerspoint.com,2007-08-04:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=20&entryid=74395 2007-08-04T11:37:35Z 2007-08-04T11:37:35Z Fahrplanmaessig sollte mein Bus um 11:30 in Sligo ankommen. Tatsaechlich hatten wir 5 Minuten Verspaetung - was ich als nicht schlecht taxierte. Ich wusste aber auch, dass die Rezeption meiner Jugi um 12 Uhr schliesst und erst um 4 Uhr Nachmittags wieder aufmacht. Also habe ich mich auf die Socken gemacht. Den Anweisungen gefolgt, bis ich 5 vor 12 die Jugi weit und breit noch nirgends sah. Also habe ich angerufen, um sicher zu stellen dass ich auf dem richtigen ... Fahrplanmaessig sollte mein Bus um 11:30 in Sligo ankommen. Tatsaechlich hatten wir 5 Minuten Verspaetung - was ich als nicht schlecht taxierte. Ich wusste aber auch, dass die Rezeption meiner Jugi um 12 Uhr schliesst und erst um 4 Uhr Nachmittags wieder aufmacht. Also habe ich mich auf die Socken gemacht. Den Anweisungen gefolgt, bis ich 5 vor 12 die Jugi weit und breit noch nirgends sah. Also habe ich angerufen, um sicher zu stellen dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass noch jemand da sein wird wenn ich ankomme. Leider hat nur noch der Telefonbeantworter abgenommen und ich wusste, dass ich vor 4 Uhr gar nicht mehr auftauchen musste. Also bin ich mit Sack und Pack in die (eigentlich sehr herzige) Stadt und habe mir ein frust-menu im Burger King gegoennt. Danach bin ich irgendwann am Fluss auf eine Bank gesessen und habe gelesen bis 3. Dann bin ich den weiten Weg zur Jugi (die gehoert irgend einer Kirche und ist deshalb, wohl Traditionsgemaess, auf einem Huegel gelegen. Ziemlich anstrengend mit Sack und Pack). Die Rezeptionistin ist natuerlich mit einer halben Stunde verspaetung angekommen - so lange habe ich noch vor der Jugi gelesen. Wenigstens war das Wetter gut!
    Mein Zeug abgeladen bin ich noch mal durch Sligo, das vor allem viele Spuren von William Butler Yeats aufweist. Aber auch sonst ein sehr suesses Staedtchen.

    Am zweiten Sligo Tag hatte ich wieder mal eine ernsthafte durchhalte-Krise. Morgens bin ich nach Carrowmore, zu den uralten Graebern, die man dort findet. Mit dem ersten Bus hingefahren und als erste vor Ort hatte ich das ganze Gelaende mehr oder weniger fuer mich und konnte auch schoene Fotos machen. Dann habe ich realisiert, dass der naechste Bus nach Sligo erst nachmittags um 3 faehrt. Also habe ich mir eine Wegbeschreibung geholt und bin losgelaufen. Die Leute dort haben gesagt es seien etwa 3 Kilometer bis Sligo und einen kleinen Spaziergang fand ich ganz ok. Etwa nach einem Kilometer hat mich dann aber ein Bus aufgelesen (der gleiche Buschauffeur, der mich hinausgebracht hat) und irgendwie ist der doch nach Sligo - anders als man mir in Carrowmore gesagt hat. Na ja, jedenfalls waren das sicher mehr als 3 Kilometer und ich war froh konnte ich mitfahren.
    Zum Zmittag bin ich zurueck in die Jugi - und die war menschenleer!!! Ich bin in jedes Zimmer und ueberall hin. Es gab keine Taschen, keine Spuren von anderen Gaesten. Da war ich also, ganz alleine. Ein komisches Gefuehl in einem so riesigen Haus. So schnell wie moeglich ging ich wieder in die Stadt mit der Angst, das Haus koennte Abends immer noch so leer sein. In der Stadt habe ich das County Museum, das Yeats Memorial Centre, den Hafen, die Kathedrale und die Touristeninformation besucht. Und als ich damit fertig war, war erst 3 Uhr Nachmittags. Ich war am verzweifeln - der Tag schien kein Ende zu nehmen. Also habe ich beschlossen, ins Kino zu gehen. Dort habe ich HAIRSPRAY gesehen. Ist nicht wirklich empfehlenswert. Aber danach konnte ich wenigstens in die Jugi (wo es gottseidank Leute hatte...). Und irgendwie ging der Tag dann doch noch zu Ende.

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    Noch mehr Galway... tag:travellerspoint.com,2007-08-04:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=19&entryid=74379 2007-08-04T11:20:27Z 2007-08-04T11:20:27Z Meinen letzten Tag in Galway bin ich gemuetlich angegangen und ich habe wieder Mal ueberschuessiges Zeugs (Souvenirs und das Harry Potter Buch) per Post nach Basel geschickt. Am Abend bin ich dann miteiner deutschen Zimmergenossin (Kathrin) in einin Tanzkurs, wo wir einen irischen Zanz erlernt haben :-). War ganz lustig, ausser dass mein spanischer Tanzpartner irgendwie den Dreh nie ganz geschnallt hat.... und ich wuerde von mir ja nie behaupten, dass ich eine begabte Taenzerin bin, aber sogar ich habs ... Meinen letzten Tag in Galway bin ich gemuetlich angegangen und ich habe wieder Mal ueberschuessiges Zeugs (Souvenirs und das Harry Potter Buch) per Post nach Basel geschickt. Am Abend bin ich dann miteiner deutschen Zimmergenossin (Kathrin) in einin Tanzkurs, wo wir einen irischen Zanz erlernt haben :-). War ganz lustig, ausser dass mein spanischer Tanzpartner irgendwie den Dreh nie ganz geschnallt hat.... und ich wuerde von mir ja nie behaupten, dass ich eine begabte Taenzerin bin, aber sogar ich habs geschnallt!!! :-)

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    Galway tag:travellerspoint.com,2007-07-31:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=18&entryid=73672 2007-07-31T08:22:04Z 2007-07-31T08:22:04Z Kaum in Galway angekommen hat sich die Sonne auch wieder mal gezeigt. Ich habe also mein Harry Potter Buch gepackt und bin runter ans Meer und habe dort gelesen bis ich zu kalt hatte. Die Sonne mag zwar scheinen, aber die Temperaturen sind selten ueber 20 Grad. Gestern bin ich dann auf die groesste der Aran Islands, auf Inish Mor. Mit dem Shuttlebus zum Hafen und mit der Faehre ca 45 Minuten zu der etwa 15 mal 3 Kilometer kleinen Insel ... Kaum in Galway angekommen hat sich die Sonne auch wieder mal gezeigt. Ich habe also mein Harry Potter Buch gepackt und bin runter ans Meer und habe dort gelesen bis ich zu kalt hatte. Die Sonne mag zwar scheinen, aber die Temperaturen sind selten ueber 20 Grad.

    Gestern bin ich dann auf die groesste der Aran Islands, auf Inish Mor. Mit dem Shuttlebus zum Hafen und mit der Faehre ca 45 Minuten zu der etwa 15 mal 3 Kilometer kleinen Insel uebergesetzt. Dort habe ich ein Velo gemietet und bin guten Mutes losgefahren. Ich habe das beruehmte Fort besucht, das direkt an den steilen Klippen steht (und dessen Namen ich vergessen habe). Ein bischen Mulmig wurde es mir schon, als ich direkt vor dem Abgrund stand!!! Ansonsten bin ich mehr oder weniger hin, wo mich der Weg gerade brachte und habe das herrliche Velowetter genossen. Sonne, mit einem leichten Wind und nicht zu heiss. Nach 4 Stunden velofahren war ich dann aber doch ziemlich kaputt. Ich hatte naemlich beschlossen, nicht nur den Hauptstrassen entlang zu fahren, sondern auch kleinere Nebenstraesschen zu nehmen. Landschaftlich hat sich das auch gelohnt, aber zwischendurch bin ich so auf auf schrecklich kleinen und steinigen Strassen gefahren. Bei einem kleinen Wiler hat mich auch noch ein Hund angreifen wollen - ich war gerade in die Karte vertieft, als er ploetzlich neben meinem Velo her lief. Ich bin total erschrocken und das hat er wohl bemerkt und hat nach meinem Fuss geschnappt. Mit meiner rhetorischen Ueberzeugungskraft habe ich ihm aber dann gesagt, ob ich ihn dulden werde oder nicht!! :-) (ein ueberzeugendes 'NEI!' hat da schon gereicht ;-))
    Abends bin ich dann mit der Faehre zurueck und musste noch eine Stunde warten bis mein Bus zurueck nach Galway faehrt. Die nette Dame von der Touristeninformation hat mir sogar ihr Buch ausgeliehen, damit ich mich so lange beschaeftigen kann (Den Harry Potter habe ich unterdessen fertig...). Zudem habe ich mich mit einem Buschauffeur (Jahrgang 30) ueber Irland unterhalten. Ist schon krass, wie vor allem die aelteren Menschen hier noch einen tiefen Hass gegenueber den Briten verspueren. Total uebel kann man es ihnen aber auch gar nicht nehmen.

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    Killarney tag:travellerspoint.com,2007-07-29:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=17&entryid=73387 2007-07-29T14:34:10Z 2007-07-29T14:34:10Z [list] [*]Am 27.Juli bin ich von Cork nach Killarney gereist. Den Ort habe ich schon etwas gekannt, von meiner Ring of Kerry Tour her. Nach einem kleineren Umweg habe ich meine Jugendherberge gefunden und dort eingecheckt. Den Kino habe ich auch ganz schnell gefunden und bin mitten am Nachmittag in den Simpsons-Movie. Ein bischen schokiert war ich schon, dass ich vor allem unter etwa 5- bis 7 jaehrigen Kindern im Kino sass. Aber scheinbar finden die die Simpsons auch lustig, wenn ...
  • Am 27.Juli bin ich von Cork nach Killarney gereist. Den Ort habe ich schon etwas gekannt, von meiner Ring of Kerry Tour her. Nach einem kleineren Umweg habe ich meine Jugendherberge gefunden und dort eingecheckt. Den Kino habe ich auch ganz schnell gefunden und bin mitten am Nachmittag in den Simpsons-Movie. Ein bischen schokiert war ich schon, dass ich vor allem unter etwa 5- bis 7 jaehrigen Kindern im Kino sass. Aber scheinbar finden die die Simpsons auch lustig, wenn sie die Kritik an der (amerikanischen) Gesellschaft noch nicht wahrnehnem. Dann etwas durchs Doerfchen geschlendert, die beeindruckende Kathedrale und durch den grossen und eben so schoenen Nationalpark (der genau vor der Tuere der Stadt liegt) spaziert. Am Abend habe ich eine Schweizerin kennen gelernt (Nadja), die in meinem Heimatort aufgewachsen ist - das fand sie ganz lustig und wir sind zusammen auf ein Guinness in ein Pub gegangen... und der ganze Abend wurde unerwartet alkoholisch und spaet... :-)
  • Am 28.Juli habe ich wieder mal eine Tour gemacht zur Dingle Peninsula - und wie es sich gehoert hat es nur geregnet. Die Landschaft war aber trotzdem beeindruckend. Am Abend habe ich noch ein Bischen mit einer deutschen Zimmergenossin Zeit verbracht, die sich ueber fast alles am Jugendherberge-Leben aufregen konnte. Fuer mich ganz amuesant, aber fuer sie war die Zeit in der Jugi wohl wirklich schwierig...
  • Killarney selbst ist halt sehr touristisch, aber trotzdem herzig.
    Heute bin ich dann mit dem Bus weiter nach Galway gefahren. Hier kenne ichs ja auch schon ein Bischen - und ich bin froh darueber. Als ich vorhin Geld abheben wollte hat mir der Automat nichts mehr geben wollen, weil meine Limite ueberschritten ist... Na ja, das Bett habe ich bis 1.August bezahlt und zu Essen habe ich auch genug. Dann muss ich halt mal ein paar Tage in der Jugi rum haengen, bis es wieder Geld gibt :-) Fuer eine Tour auf die Aran Islands sollte es aber noch reichen. Sonst gehe ich auf die Gassen und singe, bis ich das Geld beisammen habe!!!
    Heute ist das Wetter sogar richtig schoen... ein ganz neues Gefuehl.

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    Ring of Kerry tag:travellerspoint.com,2007-07-25:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=16&entryid=72901 2007-07-25T22:48:27Z 2007-07-25T22:48:27Z Heute war ich auf einer rund 11-stuendigen Tour durch den Ring of Kerry. Das ganze scheint bei schoenem Wetter auch unglaublich schoen zu sein... Leider hatten wir wieder mal Regen, Nebel und tief haengende Wolken. Es war also nichts mit Aussichtspunkten und atemraubenden Aussichten oder aehnlichem. Sogar unser Tourguide und Chauffeur hat am Mittag gemeint, wir wuerden uns am besten alle in dem Pub betrinken und die Tour morgen fortfahren - es koenne ja nur noch besser werden. Tja. Eine ... Heute war ich auf einer rund 11-stuendigen Tour durch den Ring of Kerry. Das ganze scheint bei schoenem Wetter auch unglaublich schoen zu sein... Leider hatten wir wieder mal Regen, Nebel und tief haengende Wolken. Es war also nichts mit Aussichtspunkten und atemraubenden Aussichten oder aehnlichem. Sogar unser Tourguide und Chauffeur hat am Mittag gemeint, wir wuerden uns am besten alle in dem Pub betrinken und die Tour morgen fortfahren - es koenne ja nur noch besser werden. Tja. Eine gewisse Idee davon, wies aussehen koennte, wenn man etwas saehe, haben wir jedenfalls mitgenommen... :-)
    Jetzt bin ich hundemuede und gehe ins Bett.
    Morgen mache ich wohl wieder mal einen faulen Harry Potter-Tag :-)

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    Cork tag:travellerspoint.com,2007-07-24:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=15&entryid=72731 2007-07-24T13:44:27Z 2007-07-24T13:44:27Z Am 22.Juli machte ich eine Wicklow Tour durch die beruehmten Wicklow Mountains (dort wurde u.a. Braveheart gedreht) mit einem Besuch der grossen und schoenen Powerscourt Gardens, der Klosterruine Glendalough und dem Weber-Doerfchen Avon . Im Tourbus haten wir einem super Tourguide, der geschichtliche, gesellschaftliche und sonstige Zusammenhaenge kompetent aber unterhaltsam erklaerte. Gestern, 23.Juli bin ich dann mit der nationalen Busgesellschaft "Bus Eireann" nach Waterford gefahren. Dort habe ich da ... Am 22.Juli machte ich eine Wicklow Tour durch die beruehmten Wicklow Mountains (dort wurde u.a. Braveheart gedreht) mit einem Besuch der grossen und schoenen Powerscourt Gardens, der Klosterruine Glendalough und dem Weber-Doerfchen Avon . Im Tourbus haten wir einem super Tourguide, der geschichtliche, gesellschaftliche und sonstige Zusammenhaenge kompetent aber unterhaltsam erklaerte.

    Gestern, 23.Juli bin ich dann mit der nationalen Busgesellschaft "Bus Eireann" nach Waterford gefahren. Dort habe ich das Treausres Museum besucht, welches sich der Geschichte der Wikinger widmete (da die Wikinger in Waterford gelandet sein sollen und den Ort als Basis fuer Raubzuege in Kloster und andere Reiche Orte gebraucht haben sollen). Das war ganz ok, sonst hat mich der Ort aber nicht gross beeindruckt, und ich bin eine Stunde frueher als geplant auf den Bus nach Cork.

    Hier angekommen musste ich erst mal einen kleineren Berg erklimmen, um zu meiner Jugendherberge zu gelangen :-) Sonst ist die Herberge aber ganz ok, mit Dusche und Bad im (6er-Frauen-)Zimmer, Sauna, Internetanschluss, Filmzimmer usw.

    Cork an sich hat mich ehrlich gesagt etwas enttaeuscht. Die Fussgaenger- und Einkaufsstrasse ist ganz ok, aber all die angeblichen "Sehenswuerdigkeiten" fand ich bis jetzt eher wenig beeindruckend. Heute war ich bei der St.Anns Church, im Cork Butter Museum (da erklaeren sie einem doch tatsaechlich, wie Butter hergestellt wird:-) sonst aber nicht schlecht), dem Opera House, dem Elizabethan Fort (von einem Fort ist da leider nicht viel zu sehen), der Red Abbey (wo nur noch ein Turm und eine mehr oder weniger informative Informationstafel steht) und der City Hall (die tatsaechlich von Aussen ganz ok aussieht). Zielmlich cool war hingegen die St.Marys Church und die Kathedrale (die ich aber erst von Aussen gesehen habe, da gerade Mittagspause war, als ich da war - gehe aber jetzt gerade dort hin zurueck).

    Die ganze Stadt ist links und Rechts vom River Lee umsaeumt, was die Lage toll macht und man kann den Kanaelen entlang spazieren. Sonst wie gesagt, finde ich es soso lala. Na ja, irgendwie kann ich mich sicher beschaeftigen :-) wenigstens scheint heute die Sonne!!!!!

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    Castle und Bay Tour tag:travellerspoint.com,2007-07-20:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=14&entryid=72211 2007-07-21T10:50:22Z 2007-07-20T17:14:16Z Letzte Nacht war die Jugi scheinbar bis aufs letzte Bett ausgebucht.... Dublin ist halt doch eine Party-Stadt, die vor allem am Wochenende Leute anzieht. Ich bin jedenfalls froh habe ich mein Bett bis Montag auf sicher :-) Der Suedafrikaner Sean, den ich am Mittwoch in der Jugi kennen gelernt habe unterhaelt mich ganz nett :-). Er hat sich in Irland verliebt und will sich jetzt einbuergern lassen - ist gelernter Koch und etwa 30-40 JAhre alt. Am Mittwoch hat er mir ... Letzte Nacht war die Jugi scheinbar bis aufs letzte Bett ausgebucht.... Dublin ist halt doch eine Party-Stadt, die vor allem am Wochenende Leute anzieht. Ich bin jedenfalls froh habe ich mein Bett bis Montag auf sicher :-)
    Der Suedafrikaner Sean, den ich am Mittwoch in der Jugi kennen gelernt habe unterhaelt mich ganz nett :-). Er hat sich in Irland verliebt und will sich jetzt einbuergern lassen - ist gelernter Koch und etwa 30-40 JAhre alt. Am Mittwoch hat er mir gesagt, er gehe am Donnerstag zurueck nach Hause (in Wales). Am Donnerstag Abend ist er aber wieder in der Jugi aufgetaucht - auf der Botschaft wollten sie die unmoeglichsten Papiere von ihm (natuerlich Originale und keine Kopien), und so musste er seinen Aufenthalt verlaengern. Am Donnerstag haben wir uns noch einmal verabschiedet und heute Mittag ist er wieder in der Jugi aufgetaucht und hat zur Begruessung nur gesagt "I don't wanna talk about it!" :-) Jetzt ist er (voraussichtlich) bis Montag hier, denn dann hat er seinen naechsten Termin auf der Botschaft. Wir filosofieren gemeinsam ueber das Dasein als Nicht-EU-Buerger und ueber Sinn und Unsinn des Lebens. Ist ganz witzig.
    Heute war ich auf einer Tour zum Malahide Castle - ein ganz suess eingerichtetes, uraltes irisches Anwesen. Und heute um Mitternacht gehe ich zum Buchladen um die Ecke und kaufe mir den letzten Harrz Potter Band!!!!

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    Dublin tag:travellerspoint.com,2007-07-19:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=13&entryid=71930 2007-07-21T10:50:40Z 2007-07-19T11:26:32Z Ich habe mich gestern in eine Jugi in einer Seitenstrasse zur O'Connell Street (Die Main Street von Dublin) eingenistet. Es gefaellt mir recht gut da. Ich bin zusammen mit einer etwa gleichaltrigen und zwei Jungs in einem 8er Zimmer (jedenfalls bis jetzt) und so haben wir es ganz nett und ruhig. Die Jugi ist direkt neben einem Lokal, wo sie jeden aben so irish dance Auffuehrungen haben. Ich will heute mal vorbei gehen und schauen obs noch Tickets gibt. Morgen ... Ich habe mich gestern in eine Jugi in einer Seitenstrasse zur O'Connell Street (Die Main Street von Dublin) eingenistet. Es gefaellt mir recht gut da. Ich bin zusammen mit einer etwa gleichaltrigen und zwei Jungs in einem 8er Zimmer (jedenfalls bis jetzt) und so haben wir es ganz nett und ruhig. Die Jugi ist direkt neben einem Lokal, wo sie jeden aben so irish dance Auffuehrungen haben. Ich will heute mal vorbei gehen und schauen obs noch Tickets gibt. Morgen mache ich eine Tour durch das Schloss von Dublin und die Bucht und am Sonntag eine Tagestour in die Wicklow Mountains, die direkt suedlich von Dublin eine faszinierende Landschaft bilden sollen. Da geh ich doch mal schauen ;-) Heute sehe ich mal, ob das Museum wieder geoeffnet ist - dort ist vor kurzem die Treppe zusammen gebrochen... Und dann kaufe ich mir einen 14-tages Pass fuer den nationalen Bus und reise noch mal etwas durch Irland ;-)

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    Mit dem Auto in den Westen Irlands tag:travellerspoint.com,2007-07-19:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=12&entryid=71921 2007-07-19T10:44:16Z 2007-07-19T10:44:16Z [list] [*]11.Juli Am Morgen haben wir gepackt und sind (nach einem irischen Fruehstueck im FIVE) mit unserem gesamten Gepaeck einmal quer durch die Stadt gelaufen, um zu unserem Mietauto zu gelangen. Busse gibts zwar auch, die sind aber nicht halb so lustig ;-). Dort angekommen mussten wir uns noch etwas in Geduld ueben, bis wir unser Auto bekommen haben... Bezahlt haben wir ab 12 Uhr, dort waren wir etwa um 13 Uhr und nach dem Warten in der Schlange durften wir ...
  • 11.Juli Am Morgen haben wir gepackt und sind (nach einem irischen Fruehstueck im FIVE) mit unserem gesamten Gepaeck einmal quer durch die Stadt gelaufen, um zu unserem Mietauto zu gelangen. Busse gibts zwar auch, die sind aber nicht halb so lustig ;-). Dort angekommen mussten wir uns noch etwas in Geduld ueben, bis wir unser Auto bekommen haben... Bezahlt haben wir ab 12 Uhr, dort waren wir etwa um 13 Uhr und nach dem Warten in der Schlange durften wir noch einmal warten, bis das Auto geputzt und getankt war... Aber was solls, wir sind ja in den Ferien ;-) Mit dem Auto bis Athlone, wo wir auf einem Campingplatz am See unser Zelt aufgestellt haben. Der Campingplatz war wohl uralt (genauso wie das Manndli, das ihn betrieben hat. Der Arme kerl hatte einen Buckel und steiffe Fuesse, dass er kaum gehen konnte - geschweige denn, jemanden anschauen, wenn er mit einem redete. Es war ein sehr mitleiderweckender Anblick. Die Waschmaschine lief nur mit BRITISCHEN Muenzen - Fuer einen Campingplatz in Irland meiner Meinung nach sehr speziell. Immerhin sind die Iren noch nicht so lange unabhaengig und sind in der Regel stolz darauf, KEINE Englaender zu sein...
    Kaum hatten wir das Zelt aufgestellt hat es (wer haette es gedacht...) zu regnen begonnen und bis am naechsten Morgen nicht mehr aufgehoert. Wir haben schon die erste Camping-Nacht im Auto verbracht. Und mit reinem Gewissen kann ich sagen: Im Fiat schlaeft sichs einiges besser als in Toyota!!! Bitte bedenken, falls irgendjemand mal hier Zelten gehen will...;-)
  • 12.Juli Am Morgen hat sich das Wetter beruhigt. Wir konnten draussen Fruehstuecken und auch das Zelt konnte fast vollstaendig trocknen, bis wir weiter fuhren. Trotzdem haben wir es noch hinten im Auto ausgebreitet, um sicher zu geheh... Dann weiter nach Galway. In der Touristeninformation hat man uns an ein Bed&Breakfast weitergeleitet (wir wollten nicht noch eine Nacht im Toyoto riskieren und der Himmel sah kaum vielversprechend aus...). Dort eingecheckt sind wir in die Stadt spaziert. Im Tourist Info haben wir Standort und Spielplaene der lokalen Kinos erfahren und um 17:30 sassen wir im neuen Harry Potter :-). Danach sind wir in der Innenstadt zum Abendessen eingekehrt. Galway selbst ist wirklich ein kleiner Traum - mit engen Fussgaenger-Gassen, gesaeumt von Pubs und Bars.... Eifach haerzig!!
  • 13.Juli Ein irisches Fruehstueck im B&B und dann ab zum Kino - Harry Potter zum zweiten! (Man ist ja nicht jeden Tag in Galway...!!!!;-)). Danach in die Stadt und ins Eyre Shopping Centre, wo es noch einen grossen Teil der alten Stadtmauer zu besichtigen gibt. Ausserdem haben wir fuer Lukas neue (wasserfeste) schuhe gekauft...Das trocknen mit dem Haarfoehn hat sich nicht als ideal herausgestellt ;-)
  • 14.Juli Von Galway zu den Cliffs of Moher. Sehr eindrueckliche und schoene Klippen! Dann nach Limerick, wo wir im Tourist Office auf eine sehr gestresste Frau trafen. In Limerick slebst gab es keine Zimmer mehr, deshalb hat sie uns ein B&B in Bunratty vermittelt. Draussen hat es unterdessen in Stroemen geregnet, und wir haben uns in unserer Entscheidung bestaetigt gefuehlt, wieder in ein B&B zu gehen. Die Anweisungen zu unserer Unterkunft waren aber aeusserst schlecht und wir mussten noch bei einer Tankstelle nachfragen. Irgendwann haben wirs dann irgendwie gefunden ;-)
  • 15.JuliBesuch des Castle & Folk Park in Bunratty, wo vor allem das gut erhaltene (bzw. restaurierte) Schloss sehr eindruecklich war. Weiter nach Cashel, wo wir auf dem Parkplatz zum Rock of Cashel (so eine beruehmte Ruine) beschlossen haben, dass wir sie nicht besuchen. Also wollten wir eigentlich weiter nach Waterford, haben aber irgendwie die richtige Abzweigung verpasst. Drum sind wir einfach Richtung Dublin weiter gefahren ;-) und dann in den Norden Richtung Drogheda, wo wir wieder in einem B&B abgestiegen sind. Am Abend noch ein Guinness im lokalen Pub, wo wir wohl die einzigen Touristen waren (deshalb aber nicht weniger herzlich wilkommen waren!)
  • 16.Juli Nach einem ueppigen Fruehstueck und ein Bischen Small Talk mit unserem Host (die Meisten sind hier erstaunt, wenn ICH als Frau die Rechnung begleiche und das bringt einen schon ins Gespraech - Lukas hatte nur seine Postkarte dabei und das mit dem Geld beziehen klappt hier in Irland damit irgendwie nicht...). Jedenfalls gings weiter nach Newgrange zu den alten Grabstaettten aus der Steinzeit. In der Ausstellung gabs ausgedehnte Informationen ueber die ersten Bewohner von Irland und deren Lebensumstaende und Entwicklung. Dann der Besuch der beiden Graeber Knowth und Newgrange. In Newgrange konnten wir sogar gruppenweise in die Grabkammer hinein und der Fuehrer hat uns demonstriert, wie stockdunkel es dort drin ist, und wie es etwa aussieht wenn die Sonne einmal im Jahr (zur Sonnenwende) genau dort aufgeht, wo sie direkt in die Grabkammer hinein scheint und so das ganze erhellt. Sehr eindruecklicher Besuch, leider wieder mit heftigen Regenguessen dazwischen. Nach diesem Besuch sind wir zurueck nach Dublin gefahren. Kaum in Dublin angelangt hat sich das Auto gemeldet, weil es fast kein Benzin mehr hatte. Jetzt wo wir es brauchten hatte es aber irgendwie nirgendwo eine Tankstelle. An einer roten Ampel hat deshalb Lukas bei einem Taxichauffeur nebenan nachgefragt, und der hat uns zu einer Seitenstrasse geschickt, an welcher wir tatsaechlich zu unserem Benzin gekommen sind. Dann gings weiter zu unserer Unterkunft an der O'Connell Street. Ein Hotel mit ziemlich stickiger Luft und unser Fenster ging in den Hinterhof, wo irgend eine Lueftung genau unter unserem Fenster warme Luft ausstroehmte... kalt hatten wir jedenfalls nicht in dieser Nacht ;-). Auf dem Weg zum Hotel blieben wir noch eine Weile im Kino stecken, wo wir spontan in eine Auffuehrung von "Ocean's 13" gegangen sind.
  • 17.Juli Am Morgen habe ich das Auto zurueckgebracht (mit der Strassenkarte auf dem Lenkrad - bin dabei auch nur 2 Mal ausgehupt worden ;-)) waehrend sich Lukas eine weitere Tasche besorgt hat und unser Gepaeck zu unserer letzten gemeinsamen (3-Stern-) Unterkunft gebracht hat. Einchecken konnten wir noch nicht, also haben wir das Gepaeck an der Reception abgegeben und sind in einem Restaurant ein VEGETARISCHES Fruehstueck essen gegangen. Als wir raus kamen hats wieder geregnet und wir sind in den Kino und haben "Shrek 3" gesehen. Danach konnten wir in unser Hotelzimmer einchecken und haben erst mal das 3-Sterne-Feeling etwas genossen ;-) Faulenzen, Tee Trinken, TV Schauen.... Danach habe ich alles aussortiert, was ich in meinen letzten 7 Wochen nicht mehr brauche und daher Lukas mit in die Schweiz zurueck gegeben habe und wir haben unsere sieben Sachen gepackt. Danach sind wir kurz in ein Internetcafe, wo ich vergeblich nach einer Irland-Tour gesucht habe, an der ich teilnehmen koennte. So spontan kann man nirgendwo mehr mitgehen...Dafuer habe ich mir eine Jugendherberge in Dublin gesucht und gebucht.
    Mit einem McFlurry und zwei Take Away Kaffees sind wir zurueck ins Hotel und haben die Simpsons geschaut. Danach war es Zeit fuer einen letsten gemeinsamen Ausgang im Temple Bar viertel. Ein Jameson Whiskey, einen Pint Guinnes und ein Bayleys spaeter gings zurueck ins Hotel. Morgens um 4:45 ist dann Lukas wieder abgereist. Fuer mich ein sehr harter Abschied - unter anderem auch wei ich jetzt 7 Wochen auf mich alleine gestellt bin.
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    Dublin tag:travellerspoint.com,2007-07-19:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=11&entryid=71920 2007-07-19T09:59:05Z 2007-07-19T09:59:05Z [list] [*]7.Juli Um 19:15, mit einer guten halben Stunde verspaetung ist Lukas dann endlich angekommen. Gemeinsam haben wir dann im Flughafen (traditionsgemaess) Fish and Chips und einen ueberbackenen Kartoffel zum Znacht gegessen. Ein sehr kurzer Flug hat uns dann nach Dublin gebracht, wo es wie aus Kuebeln geregnet hat... Na ja, zumindest MICH hat das kaum mehr beeindruckt :-). Mit dem Bus gings dann ins Stadtzentrum und gegen Mitternacht sind wir in unserer Jugi angekommen. [*]8.Juli Am ersten Dublin-Tag sind wir erst ...
  • 7.Juli Um 19:15, mit einer guten halben Stunde verspaetung ist Lukas dann endlich angekommen. Gemeinsam haben wir dann im Flughafen (traditionsgemaess) Fish and Chips und einen ueberbackenen Kartoffel zum Znacht gegessen. Ein sehr kurzer Flug hat uns dann nach Dublin gebracht, wo es wie aus Kuebeln geregnet hat... Na ja, zumindest MICH hat das kaum mehr beeindruckt :-). Mit dem Bus gings dann ins Stadtzentrum und gegen Mitternacht sind wir in unserer Jugi angekommen.
  • 8.Juli Am ersten Dublin-Tag sind wir erst mal dick irisch Fruehstuecken gegangen (gebratene Wuerstchen, gebratener Speck, Spiegelei, Blut-und Leberwurst, eine halbe Tomate und Toast mit einem Porridge). Dann Richtung irisches Museum geschlendert - das hatte aber noch nicht geoeffnet, weil sonntag war. Also sind wir weiter durch die Stadt geschlendert und sind im Park des Trinity College etwas herumgesessen. Am Abend sind wir in die "Gogarty Bar", in welcher es Irische live Musik und viel Guinnes zu hoeren und zu trinken Gab. Beim ersten Guinnes haben wir noch vorsichtigerweise je einen halben Pint bestellt - aber wir mochten das irische Zeug beide auf Anhieb :-)
    Kurz danach haben wir Rick aus Chicago kennen gelernt - ein nicht ganz so prueder Amerikaner wie man vermuten koennte. Er hat uns den ganzen Abend Drink um Drink eingeladen (ein paar Guinnes und ein paar Jameson Whiskeys...) und wir hatten einen feucht-froehlichen Abend ;-)
  • 9.Juli Nach einem weiteren irischen Fruehstueck gings ins Guinnes Storehouse, wo man in einem ansehlichen und ausgiebigen Museum auf 7 Stockwerken die Herstellung von Guinnes mitverfolgen kann. Im Panoramarestaurant kann man schliesslich bei einem gratis-Pint die Aussicht ueber ganz Dublin geniessen. Leider war es zu der Zeit fuer meinen Magen noch etwas zu frueh fuer ein weiteres Guinness und ich schaffte nicht einmal einen halben Pint ;-)
  • 10.Juli Wir sind erst 12:15 aufgestanden - zu spaet um irgendwo noch ein Fruehstueck zu bekommen. Also sind wir in unser beinahe-Stammlokal ("FIVE") und haben ein sehr ueppiges Zmittag zum Fruehstueck gegessen. Danach ins DUBLINIA, ein Museum, das die Geschichte von Dublin in einer Multimedia-Ausstellung naeher bringt. Dann weiter zur Jameson-Destillerie, wo wir uns der Herstellung des Whiskeys (und natuerlich wieder einem gratis-Glas) widmeten. Ebenfalls einen Besuch wert!
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    Liverpool tag:travellerspoint.com,2007-07-07:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=9&entryid=69994 2007-07-20T20:17:29Z 2007-07-07T12:10:13Z So, hier sitze ich also in Liverpool und bin ganz einsam... Cecile ist soeben abgeflogen und ich warte hier, bis Lukas am Aben ankommt und dann fliegen wir weiter nach Dublin. Liverpool war noch einmal sehr anstrengend, so zum Abschluss. Wir haben sicher 1 Stunde gesucht, bis wir die Jugi gefunden haben, und dann war sie auch noch voll. Bei der 2.Jugi konnten wir nicht parkieren und sind schlussendlich so in einem billig-Hotel abgestiegen mit selbstreinigenden WCs und Duschen. War aber ... So, hier sitze ich also in Liverpool und bin ganz einsam... Cecile ist soeben abgeflogen und ich warte hier, bis Lukas am Aben ankommt und dann fliegen wir weiter nach Dublin.
    Liverpool war noch einmal sehr anstrengend, so zum Abschluss. Wir haben sicher 1 Stunde gesucht, bis wir die Jugi gefunden haben, und dann war sie auch noch voll. Bei der 2.Jugi konnten wir nicht parkieren und sind schlussendlich so in einem billig-Hotel abgestiegen mit selbstreinigenden WCs und Duschen. War aber ganz ok.
    Der Hafen von Liverpool war ganz schoen, aber die ganze Stadt ist momentan eine riesen Baustelle. Liverpool ist zur Kulturstadt 2008 gewaehlt worden und jetzt reissen sie die halbe Stadt nieder und bauen sie neu auf, weil sie wohl vorher so schrecklich ausgesehen hat ;-)
    Das war vor allem fuer uns Touristen anstrengend, weil wir uns weder mit dem Auto noch zu Fuss richtig zurecht finden konnten.
    Sonst haben wir wieder mal alles gepackt und unser Mietauto ausgeraeumt (und realisiert, wie schmutzig das in 2 Wochen geworden ist), eine zuenftige Dusche war auch ganz schoen. Jetzt bin ich bereit fuer Irland!!!

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    Oxford tag:travellerspoint.com,2007-07-03:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=7&entryid=69397 2007-07-20T20:17:14Z 2007-07-03T13:03:17Z Heute sind wir in Oxford und schlendern um die vielen Universitaeten. Leider kann man die meisten nur von aussen betrachten - einerseits weil sie privat sind und andererseits weil das Semester noch nicht vorbei ist. So koennen wir die fantastischen Gebaeude halt nur teilweise sehen und muessen uns den Rest selber vorstellen. Naechster Stop ist das Christ Church College, dessen Essraum auch der Essraum von Hogwards in Harry Potter ist. Der ist eben auch erst ab 14:15 fuers Publikum ... Heute sind wir in Oxford und schlendern um die vielen Universitaeten. Leider kann man die meisten nur von aussen betrachten - einerseits weil sie privat sind und andererseits weil das Semester noch nicht vorbei ist. So koennen wir die fantastischen Gebaeude halt nur teilweise sehen und muessen uns den Rest selber vorstellen. Naechster Stop ist das Christ Church College, dessen Essraum auch der Essraum von Hogwards in Harry Potter ist. Der ist eben auch erst ab 14:15 fuers Publikum geoeffnet, weil die Studis vorher noch zu Mittag essen. Ansonsten beeindruckt mich die Universitaetsstadt etwas weniger als Cambridge (Eintrag folgt irgendwann). Immerhin ist das Wetter etwas besser. Wir haben immer noch Platzregen (wie vorhin gerade), koennen aber auch ab und zu mal ohne Jacke und Regenschirm umherlaufen, was ein eher neuartiges Gefuehl ist :-) Wir schlafen aber immer noch im Auto, nachts regnets immer noch Abschnittweise wie aus Kuebeln.

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    Mit dem Auto durch den Sueden tag:travellerspoint.com,2007-06-30:/blog/?domain=guebi&thisblog_entryid=6&entryid=68906 2007-07-20T20:16:59Z 2007-06-30T09:00:10Z Am 22.Juni sind wir zum Flughafen Luton und haben dort unser Mietauto abgeholt. Das links-fahren war vor allem in den vielen Kreiseln anfangs eine Herausforderung. Bis jetzt haben wir uns aber sehr gut daran gewoehnt.... Ausser dass die Felge und der Pneu vorne Links etwaws gelitten haben an unserem super modernen Fiat Punto. Man faehrt eben trotzdem immer etwas zu weit links.... :-) [list] [*]Von London gings weiter nach Cambridge, wo wir Stadt und Universitaeten besichtet haben (unter Anderem mit einer kleinen ... Am 22.Juni sind wir zum Flughafen Luton und haben dort unser Mietauto abgeholt. Das links-fahren war vor allem in den vielen Kreiseln anfangs eine Herausforderung. Bis jetzt haben wir uns aber sehr gut daran gewoehnt.... Ausser dass die Felge und der Pneu vorne Links etwaws gelitten haben an unserem super modernen Fiat Punto. Man faehrt eben trotzdem immer etwas zu weit links.... :-)

    • Von London gings weiter nach Cambridge, wo wir Stadt und Universitaeten besichtet haben (unter Anderem mit einer kleinen Bootsfahrt)
    • In Canterbury gabs die beruehmte Pilgerkathedrale zu besichtigen. Dort habe ich auch in einem alternativen Heilladen fuer ueber 100 Franken Mittelchen gegen meine anbahnende Blasenentzuendung gekauft (eine Woche spaeter kann ich mit gutem Gewisse sagen, dass es sich gelohnt hat!!!)
    • In Dover hats so gestuermt, dass wir kaum Aus dem Auto hinaus kamen. Beim Dover Castle sind wir kurz ausgestiegen und herumspaziert, bis wir halb erfroren und bachnass wieder ins Auto fluechteten, wo wir die Heizun aufdrehen konnten :-)
    • Der 24. Juni bleibt in keiner guten Erinnerung. Schon in der Nacht auf den 24.Juni musste ich vom Zelt ins Auto fluechten, weil ich fast erfroren bin. In der Nacht hatten uns irgendwelche wilden Kaninchen unser Brot weggefressen - also gabs auch kein wirkliches Fruehstueck. Am Abend (Nach Besuch von Hastings, wo William the Conqueror 1066 gelandet ist) haben wir gute 3 Stunden nach einem Campingplatz gesucht-vergeblich. Irgendwo in Rottingdean ist uns auch noch ein Franzose aus lauter Dummheit rueckwaerts in unsere Stossstange gefahren (Eric hiess er - er ist unterdessen zum Running gag geworden). Es hat scheinbar unserem Fiat aber nichts gemacht. Schliesslich sind wir nach der erfolglosen Suche in Brighton in eine Jugi. Der Typ an der Rezeption hat uns aber zu zweit in ein 6er-Zimmer getan, weil wir ja so nette zwei Girls sind... Also haben wir unser tropfnasses Zelt einfach in unser Zimmen genommen (und dabei eine ganze Wasser-Spur durch die ganze Jugi hinterlassen) und dort zum trocknen aufgestellt..
    • Am naechsten Tag haben wir Brighton besichtigt und weiter nach Arundel (Wo das Castle natuerlich genau Montags immer geschlossen ist). Also haben wir wieder mal eine Kathedrale besichtigt. Weiter Richtung Winchester. Dort kann man EIGENTLICH die runde Tafel besichtigen, an welcher sich King Arthur angeblich mit seinen Rittern besprochen haben soll. Wir kamen gerade rechtzeitig, als die Tueren zu gingen. Irgendwie wurde der Saal fuer ein Meeting am naechsten Tag vorbereitet. Von der Tuere aus konnten wir immerhin noch schnell hinein schauen und ein paar Fotos machen von der Tafel, die an der Wand hing. Die KAthedrale hier haben wir nur von aussen betrachtet - langsam haben wir genug Kathedralen gesehen :-)

    • 26.Juni besuchten wir Stonehenge - es hat natuerlich geregnet ;-) Nach einer Audio-Tour und ein bischen Shopping gings weiter nach Salisbury, wo wir durch den Wochenmarkt geschlendert und die Kathedrale (von innen!!!) besichtigt haben. Dort war noch eine Originale Magna Chartavorhanden. Danach sind wir durch den New Forest National Park gefahren und haben ein paar Pferde und Schafe fotografiert :-)
    • In der NAcht auf den 27.Juni bin ich beinahe erfroren. Mitten in der Nacht bin ich ins Auto gefluechtet und habe dort weitergeschlafen. Am Tag gings nach Weymouth, einer kleinen Hafenstadt, dann nach Exeter (wieder mit Kathedrale, dies mal von aussen) und einer Burg. Die Campingplatz-Suche hat sich (wie ueblich) sehr schwierig gestaltet. diesmal aber nicht, weil sie nicht geoeffnet hatten, sondern weil sie entweder geschlossen hattten oder wegen wasserschaden niemanden auf den Rasen liessen. Schliesslich haben wir einen Idyllischen Platz zwischen Kuehen und Pferden gefunden, wo wir das Zelt aufschlagen konnten.
    • 28.Juni: Weiter nach Torquay - einer weiteren Hafenstadt. Bei schoenem Wetter soll die Stadt eine englische Riviera sein. Bei unserem Wetter war davon aber nicht viel zu sehen. Es hat wieder mal geregnet... Danach weiter zum Dartmoor National Park,wieder mit Schafen und Pferden und ein paar sehr skurrilen Felsformationen in Moorlandschaft. Schliesslich sindwir in Cornwall angekommen auf einem Campingplatz mit sicht aufs Meer.
    • 29.Juni: In der Nacht vor einem heftigen Wind- und Regensturm und immer nasseren Fuessen ins Auto gefluechtet. Danach ins historische Polperro - einer sehr schnuckligen Hafenstadt. Sehr mediterran und auch das Wetter war zur Abwechslung mal nett ;-). Danach nach Marazion, wo wir mit der Faehre zum St.Michael's Mount uebergesetzt sind. So eine art Herrenhaus/Kloster, das auf einer Insel steht. Sehr herzig, aber auch ein bisschen gruselig, verwinkelt mit durchzug und so...
    • In Land's End, dem Westlichsten Punkt von England was so viel Nebel und so viel Regen, dass man kaum etwas sah. Fuers Parkieren haette man trotzdem 3£ bezahlen sollen, das sind 7.50 Fr. Das war uns zu doof und deshalb habe ich Cecile abgesetzt und sie wollte uns Postkarten besorgen, wo wir drauf sehen, wies dort aussehen wuerde, wenn man etwas sehen koennte... Das ganze hat sich aber als schwierig herausgestellt, weil mir der Parkwaechter in seinem Auto ueberall hin folgte und sicherstellte, dass ich nirgendwo anhalte und auf Cecile warte. Der hat mich recht wuetend gemacht und er haette fast meine Wut zu spueren bekommen ;-)
      Danach gings weiter zum Kulturstaedtchen St.Yves. Ein sehr suesses verwinkeltes Staedtchen, dass auch vom Surfsport lebt. Davon haben wir leider nichts mitbekommen - es hat wieder mal geregnet.... Wenigstens habe ich die Regenhose nicht umsonst eingepackt :-)
      Zwischenstopp in Penzance, wo wir aber darauf verzichtet haben im stroemenden Regen durch die Stadt zu spazieren.
    • 1.Juli: Auch in Lynton haben wir vor allem Regen gesehen. Weiter in Wells haben wir eine weitere Kathedrale von aussen gesehen und ich habe mir Fudge gekauft, die regionale Spezialitaet (etwas wie Nideltaefeli, nur nicht ganz so gut)
    • 2.Juli: Fuer Bath haben wir einen ganzen Tag gebraucht. Die Stadt ist sehr schoen und auch das Wetter hat wieder mal mitgespielt. Wir hatten zur Abwechslung mal richtig nettes Sightseeing-Wetter. Die roemischen Baeder waren beeindruckend, dann die Bath Abbey (natuerlich von aussen), Pulteney Bridge mit ihren Laeden rechts und links usw. Sehr nette Stadt, in die es sich zu gehen lohnt!!!

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