A Travellerspoint blog

Mit dem Auto durch den Sueden

rain -17 °C
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Am 22.Juni sind wir zum Flughafen Luton und haben dort unser Mietauto abgeholt. Das links-fahren war vor allem in den vielen Kreiseln anfangs eine Herausforderung. Bis jetzt haben wir uns aber sehr gut daran gewoehnt.... Ausser dass die Felge und der Pneu vorne Links etwaws gelitten haben an unserem super modernen Fiat Punto. Man faehrt eben trotzdem immer etwas zu weit links.... :-)

  • Von London gings weiter nach Cambridge, wo wir Stadt und Universitaeten besichtet haben (unter Anderem mit einer kleinen Bootsfahrt)
  • In Canterbury gabs die beruehmte Pilgerkathedrale zu besichtigen. Dort habe ich auch in einem alternativen Heilladen fuer ueber 100 Franken Mittelchen gegen meine anbahnende Blasenentzuendung gekauft (eine Woche spaeter kann ich mit gutem Gewisse sagen, dass es sich gelohnt hat!!!)
  • In Dover hats so gestuermt, dass wir kaum Aus dem Auto hinaus kamen. Beim Dover Castle sind wir kurz ausgestiegen und herumspaziert, bis wir halb erfroren und bachnass wieder ins Auto fluechteten, wo wir die Heizun aufdrehen konnten :-)
  • Der 24. Juni bleibt in keiner guten Erinnerung. Schon in der Nacht auf den 24.Juni musste ich vom Zelt ins Auto fluechten, weil ich fast erfroren bin. In der Nacht hatten uns irgendwelche wilden Kaninchen unser Brot weggefressen - also gabs auch kein wirkliches Fruehstueck. Am Abend (Nach Besuch von Hastings, wo William the Conqueror 1066 gelandet ist) haben wir gute 3 Stunden nach einem Campingplatz gesucht-vergeblich. Irgendwo in Rottingdean ist uns auch noch ein Franzose aus lauter Dummheit rueckwaerts in unsere Stossstange gefahren (Eric hiess er - er ist unterdessen zum Running gag geworden). Es hat scheinbar unserem Fiat aber nichts gemacht. Schliesslich sind wir nach der erfolglosen Suche in Brighton in eine Jugi. Der Typ an der Rezeption hat uns aber zu zweit in ein 6er-Zimmer getan, weil wir ja so nette zwei Girls sind... Also haben wir unser tropfnasses Zelt einfach in unser Zimmen genommen (und dabei eine ganze Wasser-Spur durch die ganze Jugi hinterlassen) und dort zum trocknen aufgestellt..
  • Am naechsten Tag haben wir Brighton besichtigt und weiter nach Arundel (Wo das Castle natuerlich genau Montags immer geschlossen ist). Also haben wir wieder mal eine Kathedrale besichtigt. Weiter Richtung Winchester. Dort kann man EIGENTLICH die runde Tafel besichtigen, an welcher sich King Arthur angeblich mit seinen Rittern besprochen haben soll. Wir kamen gerade rechtzeitig, als die Tueren zu gingen. Irgendwie wurde der Saal fuer ein Meeting am naechsten Tag vorbereitet. Von der Tuere aus konnten wir immerhin noch schnell hinein schauen und ein paar Fotos machen von der Tafel, die an der Wand hing. Die KAthedrale hier haben wir nur von aussen betrachtet - langsam haben wir genug Kathedralen gesehen :-)

  • 26.Juni besuchten wir Stonehenge - es hat natuerlich geregnet ;-) Nach einer Audio-Tour und ein bischen Shopping gings weiter nach Salisbury, wo wir durch den Wochenmarkt geschlendert und die Kathedrale (von innen!!!) besichtigt haben. Dort war noch eine Originale Magna Chartavorhanden. Danach sind wir durch den New Forest National Park gefahren und haben ein paar Pferde und Schafe fotografiert :-)
  • In der NAcht auf den 27.Juni bin ich beinahe erfroren. Mitten in der Nacht bin ich ins Auto gefluechtet und habe dort weitergeschlafen. Am Tag gings nach Weymouth, einer kleinen Hafenstadt, dann nach Exeter (wieder mit Kathedrale, dies mal von aussen) und einer Burg. Die Campingplatz-Suche hat sich (wie ueblich) sehr schwierig gestaltet. diesmal aber nicht, weil sie nicht geoeffnet hatten, sondern weil sie entweder geschlossen hattten oder wegen wasserschaden niemanden auf den Rasen liessen. Schliesslich haben wir einen Idyllischen Platz zwischen Kuehen und Pferden gefunden, wo wir das Zelt aufschlagen konnten.
  • 28.Juni: Weiter nach Torquay - einer weiteren Hafenstadt. Bei schoenem Wetter soll die Stadt eine englische Riviera sein. Bei unserem Wetter war davon aber nicht viel zu sehen. Es hat wieder mal geregnet... Danach weiter zum Dartmoor National Park,wieder mit Schafen und Pferden und ein paar sehr skurrilen Felsformationen in Moorlandschaft. Schliesslich sindwir in Cornwall angekommen auf einem Campingplatz mit sicht aufs Meer.
  • 29.Juni: In der Nacht vor einem heftigen Wind- und Regensturm und immer nasseren Fuessen ins Auto gefluechtet. Danach ins historische Polperro - einer sehr schnuckligen Hafenstadt. Sehr mediterran und auch das Wetter war zur Abwechslung mal nett ;-). Danach nach Marazion, wo wir mit der Faehre zum St.Michael's Mount uebergesetzt sind. So eine art Herrenhaus/Kloster, das auf einer Insel steht. Sehr herzig, aber auch ein bisschen gruselig, verwinkelt mit durchzug und so...
  • In Land's End, dem Westlichsten Punkt von England was so viel Nebel und so viel Regen, dass man kaum etwas sah. Fuers Parkieren haette man trotzdem 3£ bezahlen sollen, das sind 7.50 Fr. Das war uns zu doof und deshalb habe ich Cecile abgesetzt und sie wollte uns Postkarten besorgen, wo wir drauf sehen, wies dort aussehen wuerde, wenn man etwas sehen koennte... Das ganze hat sich aber als schwierig herausgestellt, weil mir der Parkwaechter in seinem Auto ueberall hin folgte und sicherstellte, dass ich nirgendwo anhalte und auf Cecile warte. Der hat mich recht wuetend gemacht und er haette fast meine Wut zu spueren bekommen ;-)
    Danach gings weiter zum Kulturstaedtchen St.Yves. Ein sehr suesses verwinkeltes Staedtchen, dass auch vom Surfsport lebt. Davon haben wir leider nichts mitbekommen - es hat wieder mal geregnet.... Wenigstens habe ich die Regenhose nicht umsonst eingepackt :-)
    Zwischenstopp in Penzance, wo wir aber darauf verzichtet haben im stroemenden Regen durch die Stadt zu spazieren.
  • 1.Juli: Auch in Lynton haben wir vor allem Regen gesehen. Weiter in Wells haben wir eine weitere Kathedrale von aussen gesehen und ich habe mir Fudge gekauft, die regionale Spezialitaet (etwas wie Nideltaefeli, nur nicht ganz so gut)
  • 2.Juli: Fuer Bath haben wir einen ganzen Tag gebraucht. Die Stadt ist sehr schoen und auch das Wetter hat wieder mal mitgespielt. Wir hatten zur Abwechslung mal richtig nettes Sightseeing-Wetter. Die roemischen Baeder waren beeindruckend, dann die Bath Abbey (natuerlich von aussen), Pulteney Bridge mit ihren Laeden rechts und links usw. Sehr nette Stadt, in die es sich zu gehen lohnt!!!

Posted by Guebi 01:44 Archived in United Kingdom

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